Das Immobilienunternehmen Swiss Prime Site (SPS) hat im Geschäftsjahr 2012 einen um 0,8 Prozent tieferen Mietertrag von 407,4 Millionen Franken erzielt. Im Detailhandel wurden 159,0 Millionen (+2,5 Prozent) umgesetzt und auch der Erfolg aus der Neubewertung des Immobilienportfolios kam mit 187,3 Millionen Franken 5,2 Prozent über dem Vorjahreswert zu liegen.

Das operative Ergebnis auf Stufe Ebitda sank dagegen um rund 12 Prozent auf 536,2 Millionen und jenes auf Stufe Ebit ebenfalls um 12 Prozent auf 519,1 Millionen, wie SPS mitteilte. Unter dem Strich resultierte ein Reingewinn von 316,3 Millionen, was im Vergleich zum Vorjahr einer Abnahme um 11 Prozent entspricht.

Unter Ausklammerung von Neubewertungserfolg und Sondereffekten kam der Ebit bei 331,8 Millionen (-20 Prozent) und der Reingewinn bei 204,6 Millionen (-18 Prozent) zu liegen. Den Aktionären soll eine unveränderte Dividende von 3.60 Franken pro Aktie ausgeschüttet werden.

Höhere Ertragsausfallquote erwartet

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Mit den vorgelegten Zahlen hat das Unternehmen die Analysten-Schätzungen beim Mietertrag knapp verfehlt, beim Reingewinn (vor Neubewertung und Sondereffekten) hingegen getroffen. Im Durchschnitt (AWP-Konsens) wurde ein Mietertrag von 413,5 Millionen und ein Reingewinn von 204,7 Millionen Franken erwartet.

Der Marktwert des Portfolios lag per Ende 2012 bei 8,60 Milliarden Franken, nach 8,35 Milliarden per Ende Juni 2012 und 8,16 Milliarden per Ende 2011. Der Leerstand (Ertragsausfallquote) betrug am Stichtag 31. Dezember 2012 5,4 Prozent, Ende Juni 2012 lautete der Wert 5,4 Prozent und Ende 2011 waren es 4,6 Prozent.

Für das laufende Geschäftsjahr 2013 rechnet das SPS-Management mit einer höheren Ertragsausfallquote von 5,5 Prozent bis 7 Prozent sowie mit Ebit- und Gewinnzahlen vor Neubewertungs- und Einmaleffekten in der Grössenordnung des Vorjahrs.

(tke/tno/awp)