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Weniger Gewinn für Colgate - Konzernumbau belastet

Weniger Zahnpasta in Schwellenländer verkauft: Colgate muss untendurch.  Bloomberg

Der US-Zahnpasta-Hersteller hat im dritten Quartal weniger Gewinn gemacht. Das 2012 gestartete Umbauprogramm hat trotz Stellenabbau und anderer Massnahmen noch wenig gefruchtet.

Veröffentlicht am 24.10.2014

Die Ausweitung des Sparkurses hat den Gewinn des Zahnpasta-Herstellers Colgate-Palmolive geschmälert. Unter liessen sprunghaft gestiegene Kosten für den Umbau und weitere Belastungen den Gewinn im dritten Quartal um mehr als 17 Prozent auf 542 Millionen US-Dollar sinken, teilte der Konzern am Freitag mit.

Auch mit dem Umsatz ging es bergab, was Colgate mit einer schwächeren Nachfrage in Brasilien und China, aber auch Währungseffekten erklärte. Insgesamt setzte der Hersteller 4,4 Milliarden Dollar um und damit 0,5 Prozent weniger als im Vorjahr. Während Colgate in Nordamerika und Europa Preisnachlässe gewähren musste, konnte der Konzern seine Artikel in den Schwellenländern teurer verkaufen.

Zusätzliche Einsparungen geplant

Am Donnerstag hatte die Konzernführung beschlossen, das 2012 auf den Weg gebrachte Umbauprogramm zu verlängern. Davon verspricht sich der Konzern zusätzliche Einsparungen. Vor zwei Jahren wurde damit begonnen, Landesgesellschaften zu bündeln, die Beschaffung zu verbessern und Verwaltungsaufgaben zusammenzufassen. Darüber hinaus wurden über 2000 Stellen abgebaut.

(awp/gku/ama)

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