Der an der Schweizer Börse kotierte Ölförderdienstleister Weatherford hat im dritten Quartal 2012 den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 13 Prozent auf 3,82 Milliarden Dollar gesteigert. Der Vorsteuergewinn ging dennoch um fast ein Drittel auf 191 Millionen Dollar zurück.

Grund seien die weiterhin hohen Kosten für die Steuerneuberechnung sowie Abschreibungen auf Lagerbestände, schrieb Weatherford am Dienstag. Angaben zum Reingewinn machte das texanische Unternehmen mit Sitz in Genf aufgrund der anhaltenden Bilanzierungsprobleme nicht.

Das Unternehmen ist seit Monaten darum bemüht, seine Bilanzierung anzupassen, insbesondere hinsichtlich der Einkommenssteuer. Die Zahlen sind denn auch als vorläufig zu betrachten. Weatherford erwartet, die angepassten Zahlen für 2010, 2011 sowie die ersten drei Quartale 2012 bis Ende November vorlegen zu können.

Der starke Gewinnrückgang enttäuschte am Dienstagmorgen die Anleger. Der Wert der Weatherford-Namensaktie brach in der Folge in den ersten Handelsstunden um mehr als 8 Prozent ein.

(chb/sda)