Der Reisedetailhändler Dufry hat in den ersten neun Monaten 2011 aufgrund der Währungssituation einen tieferen Umsatz erzielt. Mit den Zahlen konnte das Unternehmen die Markterwartungen aber dennoch übertreffen. Zu konstanten Wechselkursen blickt Dufry auf ein deutliches Wachstum zurück - sowohl organisch als auch dank Akquisitionen.

In Lokalwährungen legten die Erträge um 13,8 Prozent zu. 8,4 Prozent entfielen dabei auf organisches Wachstum. Akquisitionen zeichneten für 3,4 Prozent Zuwachs verantwortlich. In der Berichtsperiode übernahm Dufry mehrere Unternehmen in aufstrebenden Märkten. Weil diese Übernahmen aber erst im August erfolgten, hielten sich ihre Auswirkungen auf den Umsatz in Grenzen.

Der operative Gewinn (EBITDA) stieg in den ersten drei Quartalen leicht um 1,2 Prozent auf 256,4 Millionen Franken. Der Reingewinn sank dagegen um 5,3 Prozent und erreichte 79,1 Millionen Franken.

Mit Blick auf die Zukunft erklärte Dufry-Geschäftsführer Julian Diaz laut Communiqué, Experten würden für das kommende Jahr ein Passagierwachstum von 4 bis 5 Prozent erwarten, was auf eine weiter positive Entwicklung hindeute. Konkrete Prognosen machte das Unternehmen jedoch nicht.

(rcv/laf/sda/awp)