Der Telemedizin-Anbieter SHL (Aktie) hat im ersten Semester 2011 einen um 5,3 Prozent tieferen Umsatz von 23,1 Millionen Dollar erzielt. Zu konstanten Wechselkursen hat der Rückgang gar 10,2 Prozent betragen. Der Reingewinn sank um 29 Prozent auf 2,2 Millionen Dollar.

Damit hat das Unternehmen die Erwartungen der Vontobel-Analysten beim Umsatz zwar knapp verfehlt, bei der Profitabilität aber deutlich übertroffen. Diese hatten mit einem Umsatz von 12 Millionen Dollar und einem Reingewinn von 0,3 Millionen Dollar für das zweite Quartal gerechnet.

Einen konkreten Ausblick für 2011 gibt das Unternehmen nicht. Die Umsätze seien im ersten Halbjahr vor allem in Deutschland wie erwartet weiter eingebrochen, dies «aufgrund der anhaltend aggressiven Konsolidierung des dortigen Krankenkassenmarktes», wird Co-CEO Erez Alroy in der Mitteilung zitiert.

Anlässlich der Q1-Zahlen, die im Mai publiziert worden waren, hatte Alroy erklärt, dass der Umsatz im ersten Halbjahr zurückgehen werde, im zweiten Halbjahr aber eine Stabilisierung erwartet werde.

(rcv/tno/awp)