Rolf Böhm, Gründer, Inhaber und Verwaltungsratspräsident von IFA Weiterbildung mit Hauptsitz in Zürich, hat klare Vorstellungen: «Massgeschneidertes Wissen für Berufsleute, die im dynamischen Arbeitsmarkt weiterkommen wollen - das möchten wir vermitteln.» Er versteht zielführende Weiterbildung nicht als starres Konstrukt mit mehrjährigen Blockkursen und standardisierten Inhalten. Stattdessen bevorzugt er situativ eine flexible und individualisierte Form des Wissenstransfers. «Bei uns können Studierende selber bestimmen, wann und wie sie am besten lernen.»

Erhöhte Nachfrage aus der Wirtschaft

Firmenkunden von IFA nutzen genau dieses Angebot. Die Firmen buchen das Institut für gezielte Inhouse-Schulungen oder beauftragen es, für bestimmte Mitarbeitende je nach beruflicher Zielvorgabe ganz spezifische Kursprogramme zu erarbeiten. Solche Hausbesuche werden von immer mehr Unternehmen gebucht. Sie engagieren das Institut als Bildungspartner. «Wir führen auswärts in den Betrieben regelmässig Zertifizierungen durch und übernehmen mittel- bis längerfristige Coaching-Mandate», erklärt Böhm.

Es gibt für ihn keinen Grund, von diesem bewährten Konzept abzurücken, mit dem sich IFA im B2B-Bereich gegenüber anderen Instituten im Wettbewerb abheben kann. Das zahlt sich aus. Seit vielen Jahren ist IFA im umkämpften Schweizer Bildungsmarkt präsent und erfolgreich. Die Anfänge des Instituts gehen in die 1990er-Jahre zurück. Als ehemalige Tochtergesellschaft der Schweizerischen Bankgesellschaft (SBG) wurde IFA Informatik, ein spezialisiertes Beratungsunternehmen, im Jahr 1994 mit einem bestehenden IT-Schulungsprogramm des damaligen Bankverein zusammengelegt. Es entstand IFA Weiterbildung, die nach der Fusion der beiden Banken zur UBS 1999 zum unabhängigen Bildungsanbieter wurde.

Anzeige

Neben Weiterbildung nach Mass für Unternehmen bietet IFA auch traditionelle Kurse für die Privatkundschaft. Mit drei Standorten in Zürich, Bern und St. Gallen hat sich das Institut landesweit eine führende Position im Bereich der Höheren Berufsbildung (Sektor Tertiär B) erarbeitet. Es unterscheidet die drei folgenden Teilbereiche: Schule für Informatik, Schule für Wirtschaft und Schule für Business-Analysten. Im Angebot stehen für alle Teilbereiche die Berufsprüfung (eidg. Fachausweis), Höhere Fachprüfung (eidg. Diplom) sowie diverse Zertifikate ab Einsteigerniveau. Ausserdem kann die klassische Grundausbildung für Informatiker (eidg. Fähigkeitszeugnis) absolviert und ein Abschluss Höhere Fachschulen (dipl. HF) erreicht werden.

Mit dieser breiten Angebotspalette sei man hervorragend aufgestellt, ist Rolf Böhm überzeugt. Die drei Teilschulen sollen das breite Spannungsfeld zwischen Informatik und Wirtschaft möglichst lückenlos abdecken und den Absolventen einen prall gefüllten Rucksack mit auf die berufliche Laufbahn geben.

«In der Wirtschaft ist zurzeit eine erhöhte Nachfrage für Abgänger von Höheren Fachschulen auszumachen», beobachtet der IFA-Gründer mit Genugtuung. Dies eben genau, weil diese Absolventen neben der Theorie bereits während der Ausbildung vielfältige praktische Erfahrungen sammeln könnten. «Solche Leute etablieren sich oft rasch im Berufsleben und tragen daher schneller zum Erfolg eines Unternehmens bei», ist Böhm überzeugt. Das habe unterdessen auch die Wirtschaft bemerkt.

Zusätzliche Seminare und Spassfaktor

Um die Praxistauglichkeit der Absolventen noch mehr zu fördern und die bereits überdurchschnittliche Erfolgsquote bei den Prüfungen weiter zu steigern, bietet IFA Weiterbildung den Studierenden spezifische Zusatzseminare an. Sie heissen «Effizient Lernen», «Prüfungsantworten treffsicher» oder «Projektarbeiten erstellen und präsentieren». Besonders wichtig ist dem IFA-Inhaber auch, dass die an den drei Standorten beschäftigten Dozierenden nicht einfach ein Programm abspulen. «Stattdessen sollen sie mit den Studierenden auf ein konkretes Ziel hintrainieren.» Dazu gehören auch eine individuelle Betreuung sowie moderne Lernmethoden - das alles in einem motivierenden Umfeld. Für Böhm ist dies die Hauptsache. Denn ohne Lust- und Spassfaktor könne weder erfolgreich gelernt, noch gearbeitet werden.