Der schonende Umgang mit natürlichen Ressourcen liegt Konsumentinnen und Konsumenten am Herzen. Dies zeigt eine repräsentative Befragung in Deutschland, die das Meinungsforschungsinstitut Forsa für die Getränkekartonindustrie durchführte. Gestützt wird diese Erkenntnis zusätzlich durch eine Fokusgruppenbefragung im Auftrag von Tetra Pak für die Schweiz.

In der Forsa-Studie gaben 80 Prozent der Befragten an, dass Nachhaltigkeit für sie ein wichtiges Thema sei. Die meisten sind bereit, sich aktiv für die Umwelt einzusetzen, und befürworten Massnahmen, mit denen jeder selbst im Alltag zum Umweltschutz beitragen kann. Hierzu zählt beispielsweise das Anschaffen von energiesparenden Haushaltsgeräten, das Trennen von Abfall oder der Konsum von Bioprodukten. Auch der Kauf von Getränken in umweltfreundlichen Verpackungen wird als nützliche Massnahme zum Schutz der Umwelt eingestuft.

Nachhaltige Waldbewirtschaftung

Für Tetra Pak, den weltweit führenden Anbieter von Verarbeitungs- und Verpackungssystemen für Lebensmittel, sind das ernstzunehmende Resultate. Das Unternehmen hat sich schon vor Jahren zum Ziel gesetzt, seine Getränkekartons so umweltverträglich wie möglich zu machen. Auf allen Stufen der Wertschöpfungskette sind dazu die Weichen auf Ökoeffizienz und Nachhaltigkeit gestellt worden. Heute gelten die Getränkekartons als eine der umweltverträglichsten Lösungen. Doch Tetra Pak geht einen Schritt weiter. Konsequent werden laufend Verbesserungen im Bereich Umweltverträglichkeit erzielt. Ein Beispiel dafür ist die FSC-Zertifizierung. Bereits im Jahr 2006 wurde Tetra Pak Mitglied des Forest Stewardship Council. Seit dem letzten Jahr vertreibt Tetra Pak auch in der Schweiz FSC-zertifizierte Getränkekartons.

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Das FSC-Label gibt Konsumentinnen und Konsumenten die Möglichkeit, sich aktiv für den Kauf einer Verpackung aus nachhaltig bewirtschaftetem Holz zu entscheiden und so einen eigenen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Denn der FSC setzt sich für eine umweltgerechte, sozial verträgliche und wirtschaftlich tragbare Waldwirtschaft ein. Dazu definiert er strenge Richtlinien, die auf allen Stufen der Prozesskette gelten und sowohl vom Forstbetrieb als auch von den weiterverarbeitenden Unternehmen eingehalten werden müssen.

Auch in Zukunft sollen Umweltverbesserungen erzielt werden. Jüngstes Engagement von Tetra Pak findet im Verein Getränkekarton-Recycling statt. In der erwähnten Fokusgruppenbefragung wurde Folgendes deutlich: Als ökologisch gelten diejenigen Verpackungslösungen, die rezykliert werden können. Überraschend hoch ist zudem die Bereitschaft, Getränkekartons einem Recyclingsystem zuzuführen, statt sie wie bisher via Haushaltkehricht zu entsorgen.

Ein Recycling von Getränkekartons macht durchaus Sinn: Mit einer stofflichen Verwertung könnte nicht nur Rohstoff gespart, sondern die bereits sehr gute Ökobilanz der Getränkekartons weiter verbessert und zusätzlich CO2 eingespart werden. Zusammen mit seinen Mitbewerbern hat Tetra Pak deshalb den Verein Getränkekarton-Recycling gegründet. Der Verein steht in Gesprächen mit Partnern der Versorgungs- und Entsorgungskette. Erklärtes Ziel ist es, in der Schweiz ein Recycling der Getränkekartons zu ermöglichen.

Ob eine Verpackung ökologisch ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Ausschlaggebend ist zum Beispiel, wie viel Platz beim Transport benötigt wird oder wie viel CO2 bei der Herstellung und Entsorgung entsteht. Ökobilanzen bestätigen, dass Getränkekartons im Vergleich zu anderen Lösungen ökologisch vorteilhafter sind. Der entscheidende Faktor dafür ist der verwendete Rohstoff. Verpackungen aus nachwachsenden Ressourcen sind viel umweltverträglicher als solche aus endlichen Ressourcen wie zum Beispiel Erdöl. Deshalb stellt Tetra Pak seine Getränkekartons mit 75 Prozent Holzanteil überwiegend aus einer natürlichen Ressource her, die wieder nachwächst.

Ständiges Engagement

Als Marktführer nimmt Tetra Pak eine wichtige Vorbildfunktion für die ganze Branche wahr. Das Unternehmen ist sich der sozialen und ökologischen Verantwortung bewusst und nimmt diese sehr ernst. Deshalb engagiert sich Tetra Pak in verschiedenen Projekten und investiert viel in die Forschung, um die Getränkekartons laufend neuen Kundenbedürfnissen anzupassen und noch umweltverträglicher zu machen.