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Werbemarkt: Ran an die «Facebook Gifts»-Kreditkarten

Wie man mit «Gefällt-mir» Geld verdient, ist bis jetzt für niemand wirklich klar. (Bild: Keystone)

Jetzt will Facebook auch noch die Kreditkartennummern seiner Mitglieder. Mit ihrem neuen Werbegeschäft «Facebook Gifts» sollen sich die Nutzer des sozialen Netzwerkes gegenseitig beschenken - und dab

Veröffentlicht am 23.10.2012

Facebook hat inzwischen weltweit zwar rund eine Milliarde Mitglieder, doch das Unternehmen verdient zu wenig Geld mit ihnen. Jetzt testet Facebook eine neues Geschäftsmodell, das zusätzliches Geld in die Kassen spülen soll: Anstatt wie bis anhin durch Werbeumsätze nur etwa 40 Cents, könnte Facebook in Zukunft dadurch einige Dollar pro Nutzer im Monat einnehmen.

Ein grosses Problem für das Unternehmen besteht darin, dass immer mehr Facebook-Nutzer via Smartphones auf die Seite zugreifen, die Werbung im mobilen Bereich jedoch zu wenig einbringt.

Neues Wunderprodukt

Das soll sich jetzt mit Facebooks neuem Wunderprodukt ändern: «Faceook Gifts» steht in den Startlöchern. Damit können Nutzer über einen Button Geschenke an Freunde weitergeben. So können zum Beispiel Blumen, Schokolade oder Starbucks-Gutscheine gekauft und verschenkt werden und Facebook kassiert dabei eine Provision.

Besonders interessant sind dabei die Informationen, die für Facebook mit dem Geschenkdienst sammeln kann: die Kreditkarten-Nummern der Benutzer.

Dies ermöglicht dem Unternehmen ganz neue Möglichkeiten, an das Geld seiner Benutzer zu kommen. So betreiben unzählige Unternehmen eigene Facebook-Seiten, über die sie direkt ihre Produkte oder Dienste verkaufen können. Facebook könnte - ähnlich wie dies Apple mit seinem iTunes Store macht - einen satten Prozentsatz daran verdienen.

(rcv/tke)

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