Als am Anfang dieses Jahres der Apple-Titel massiv einbrach, waren es unter anderem drei spekulative Anlagevehikel, die grosse Pakete abstiessen. Laut dem Nachrichtenportal Bloomberg reduzierte der Hedgefonds Tiger Global zwischen Januar und März seine Beteiligung um 790’000 Aktien oder 443 Millionen Dollar. Der Hedgefonds Appaloos stiess 372’661 Anteile im Wert von rund 210 Millionen Dollar ab.

Auch die 13 Milliarden Dollar schwere Hedgefonds-Firma von Paul Tudor Jones verkaufte gar ihren gesamten Besitz an Apple-Papieren im Wert von 205.5 Millionen Dollar. Ebenfalls einen grossen Anteil veräusserte der legendäre Investor George Soros. Ende März besass er noch 26’800 Apple-Titel - im vierten Quartal 2012 waren es noch 183’976.

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Prominenter Kritiker als grosser Apple-Käufer

Diese reduzierten Beteiligung gehen aus einer aufsichtsrechtlichen Mitteilung vom gestrigen Mittwoch hervor. Das führte dazu, dass die Apple-Aktie umgehend um 3,4 Prozent einbrach. Dies ist der stärkste Kursverlust seit dem 17. April, kurz vor der Bekanntgabe der Quartalszahlen. Seit dem Rekordhoch von September 2012 büsste der Titel 39 Prozent an Wert ein.

Doch nicht alle Hedgefonds reduzierten ihre Beteiligung am Apple-Titel. Wie ebenfalls aus der aufsichtsrechtlichen Mitteilung hervorgeht, kaufte etwa David Einhorns Greenlight Capital im ersten Quartal diese Jahres 1.09 Millionen Apple-Aktien zu. Der Hedegfonds hielt per Ende März insgesamt 2’397’706 Apple-Papiere.

Starker Befürworter einer höheren Dividende

Pikant dabei: Einhorn plädierte in den letzten Monaten vehement dafür, dass Apple seine Dividende erhöhe. Dazu hat er einen ganzen Katalog an Vorschlägen unterbreitet, was Apple mit seinem enormen Cashberg von rund 145 Milliarden Dollar alles machen könnte.

Apple gab an der Präsentation der Quartalszahlen schliesslich bekannt, dass das Unternehmen eine höhere Dividende ausschütten und Aktienrückkäufe tätigen werde.