Die Technologie-Gruppe Wicor (Weidmann International Corp.) hat den Umsatz im Geschäftsjahr 2013 mit 563 Millionen Franken auf Vorjahreshöhe gehalten. Das Betriebsergebnis sei verbessert worden, teilt die Gruppe mit. Stabile Rahmenbedingungen vorausgesetzt, sollen die Ergebnisse im laufenden Rechnungsjahr weiter verbessert werden. Derweil ist in Rapperswil ein «begrenzter» Stellenabbau geplant.

Der Unternehmensbereich Electrical Technology konnte laut Mitteilung «in einem hochkompetitiven Umfeld» im Transformatorenmarkt in allen Segmenten die Marktanteile halten oder ausbauen. Dazu hätten neu entwickelte Produkte und Dienstleistungen sowie die Investitionen der vergangenen Jahre in Transformerboard-Anlagen und ein neues integriertes Papierwerk in USA beigetragen, heisst es weiter. In der Türkei sei zudem eine Fertigung für Isolationskomponenten für die kostengünstige und schnelle Versorgung regionaler Kunden aufgebaut.

Im Segment Plastics Technology seien in beiden Divisionen Automotive & Industrial und Medical komplexe Produktionen angelaufen. Diese sollen ab 2014 zu weiterem Wachstum im Seriengeschäft führen, heisst es.

«Strukturanpassung»

Für das laufende Rechnungsjahr wird unter dem Vorbehalt stabiler politischer und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen mit Ergebnissteigerungen gerechnet. Die Marktentwicklungen in den für die Gruppe relevanten Industriesegmenten blieben angesichts der aktuellen politischen Gefahrenherde und der weiterhin spürbaren Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise unsicher, heisst es dazu allerdings. In den meisten Geschäftsbereichen werde tendenziell weiteres Wachstum erwartet.

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In der Schweiz hingegen behinderten jedoch der starke Schweizer Franken zunehmend die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber der ausländischen Konkurrenz. In Verbindung mit zeitlich ungewissen Verschiebungen von Grossaufträgen aus Asien betreffe dies insbesondere den Bereich Electrical Technology.

Am Standort Rapperswil würden daher derzeit die entsprechenden Strukturen überprüft und wo nötig angepasst. Schon heute ist laut Mitteilung absehbar, dass ein begrenzter Stellenabbau notwendig wird. Ein Konsultationsverfahren sei eingeleitet worden. Vorgesehen sei es, Kündigungen nach Möglichkeit durch Kurzarbeit, natürliche Fluktuationen, Frühpensionierungen und alternative Arbeitsplätze innerhalb der Unternehmensgruppe zu vermeiden. Darüber hinaus sei ein Sozialplan erarbeitet worden.

(chb/sda)