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Widerstand gegen Fusion von BEKB und Valiant

«Eine Übernahme der Valiant würde die Solidität der BEKB gefährden.» (Bild: Keystone)

Zu hohes Risiko für die Berner Kantonalbank: Die Berner SP-Nationalrätin Margrit Kiener Nellen warnt vor einem möglichen Zusammenschluss von BEKB und Valiant.

Veröffentlicht am 09.12.2012

Gegen eine mögliche Fusion der Berner Kantonalbank (BEKB) mit der Regionalbankengruppe Valiant bahnt sich Widerstand an. «Eine Übernahme der Valiant würde die Solidität der BEKB gefährden», sagte Margrit Kiener Nellen, Berner SP-Nationalrätin und langjährige Berner Grossrätin, der «Sonntagszeitung». 

Eine Übernahme sei für den Kanton zu riskant. «Wenn Valiant alleine nicht überlebensfähig ist, sollte sie aufgeteilt werden», so Kiener Nellen. Die bei einer Fusion nötige Kapitalerhöhung würde auch den Kanton belasten.

Eine Geldspritze der öffentlichen Hand lehnen aber auch rechte Politiker ab: «Die finanzielle Lage des Kantons lässt dies nicht zu», sagte Jürg Iseli, Präsident der Finanzkommission des Grossen Rates. 

Die BEKB und Valiant hatten am Mittwoch bestätigt, dass sie Gespräche «über ein mögliches Zusammengehen» führen. Diese würden aber nicht weiter kommentiert.

(tno)

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