Kapitalverluste sind besonders schmerzhaft, wenn aus dem Vermögen ein Teil der künftigen Lebenshaltungskosten bestritten werden muss. Aus diesem Grund ist es wichtig, den persönlichen Bedarf genau zu kennen. Bei vielen Menschen, vor allem im Ruhestand, sind die jährlichen Ausgaben höher als das Total von verfügbarem Einkommen, Vermögenserträgen und Mietzinseinnahmen. Somit sind sie zwingend auf den Verzehr von Vermögenssubstanz angewiesen.

Die Lehren aus den vergangenen Krisen klingen zwar in der Theorie einleuchtend (siehe Kasten). Allein bei der Umsetzung hapert es oft gewaltig. Nicht zuletzt, weil es den meisten Beratern an der nötigen Unabhängigkeit und am Willen - oder an der Möglichkeit - zur Umsetzung der Ideen fehlt. Die meisten Portfolios von Banken sind zu standardisiert aufgesetzt. Welche Massnahmen sind zu treffen? Nur wer die Übersicht behält, hat die Kontrolle. Regelmässige konsoldierte Gesamtsichten sind entscheidend. Und in Krisenzeiten ist es unumgänglich, auf einen Blick alle relevanten Informationen aktuell verfügbar zu haben.

Wichtiges Anlageprofil

Das Anlageprofil, verbunden mit der maximalen Verlustlimite, muss sorgfältig erarbeitet werden. Es gilt, sämtliche Vermögenswerte und Verpflichtungen sowie die Geldflüsse umfassend darzustellen. Dabei spielen auch Nichtbankanlagen wie etwa Beteiligungen, Immobilien, Versicherungen und Vorsorgegelder eine wichtige Rolle. Die persönliche Mittelflussrechnung, quasi der dynamische Teil der Vermögenssituation, muss kurz- und langfristig geplant werden. Die Anlagestrategie soll langfristig angelegt sein. Entsprechend umfangreich müssen in der Regel die liquiden Mittel ausgestaltet sein. Laufende Anpassungen verursachen Kosten und drücken damit unnötig auf die Performance.

Anzeige

Die Zusammensetzung der Vermögensallokation ist laufend den Umfeldbedingungen anzupassen. So wie es keinem Autofahrer in den Sinn kommt, mit eingeschaltetem Tempomat von Zürich ins Engadin zu fahren, sollten Portfolios bei veränderten Marktbedingungen nicht einfach belassen werden. Bei der Aktienquote lohnt es sich, einen Teil in indexnahen Produkten mit begrenztem Kapitalschutz zu investieren. Damit werden hohe, unkontrollierte Verluste vermieden, und in soliden Märkten ist der Anleger dabei. Als besonders attraktiv hat sich in den letzten beiden Jahren der Archimedes Invest Plus Fund erwiesen. Bei der Auswahl der Anleihen ist auf beste Bonität und einen gewissen Inflationsschutz zu achten. Im derzeitigen Umfeld spielt Gold eine wichtige Rolle.

Sorgfältige Diversifikation

Die einzelnen Anlagemodule müssen liquide sein. Nur wenige Investoren sind in der Lage und gewillt, lange Sperrfristen zu akzeptieren. Produkte mit intransparentem Inhalt oder nicht nachvollziehbaren Strategien gehören der Vergangenheit an. Unabhängigkeit bei der Produktauswahl hilft, Kosten zu senken und die Performance zu verbessern. Nach wie vor verwenden viele Institute «hausgemachte» Anlageprodukte mit hohen und oft versteckten Kosten. Cottonfield Family Office als unabhängiger Vermögensverwalter arbeitet mit einem Anlagekonzept, das Verluste limitiert und es gleichzeitig erlaubt, in guten Marktphasen zu profitieren. Die dabei eingesetzten Produkte sind transparent, kostengünstig und liquide.

Das Anlagemanagement bei Cottonfield und damit die Performance der letzten Jahre waren durch eine sorgfältige Diversifikation, eine aktive Umgewichtung der einzelnen Anlageklassen und einen Teilschutz der Aktienanlagen geprägt. Eine hohe Liquidität und die Rückführung von Krediten reduzieren zusätzlich die Markt- (und Banken-)Abhängigkeit. Die Strukturierung und Verwaltung von (Familien-)Vermögen ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Diese kann nur ein unabhängiger Berater, der ausschliesslich im Interesse seiner Kunden arbeitet und durch diese entschädigt wird, wahrnehmen. Grundwerte wie Transparenz, Verlässlichkeit und Integrität sind dabei entscheidend.