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Abbau
Wifag-Polytype streicht 85 Arbeitsplätze

Freiburg: Die Stadt verliert 85 Arbeitsplätze. Keystone

Erneut wird beim Maschinenhersteller Wifag-Polytype zum Rotstift gegriffen: In Freiburg fallen 85 Arbeitplätze weg. Heuer strich die Firma schon Dutzende Stellen.

Veröffentlicht am 02.09.2015

Die Wifag-Polytype-Gruppe, die Maschinen für die Verpackungs- und Druckindustrie herstellt, baut erneut Stellen ab. 85 von insgesamt 262 Stellen werden dieses Mal in Freiburg gestrichen, wie der Verband Angestellte Schweiz am Mittwochabend mitteilte. Wifag-Polytype war für eine Stellungnahme zunächst nicht erreichbar.

Der Abbau bei Wifag-Polytype sei ein neuerlicher schwerer Schlag für die Maschinenindustrie und die freiburgische Wirtschaft, schreibt Angestellte Schweiz im Communiqué. Diese Entlassungen und die Schliessung des Lehrlingsausbildungszentrums vor ein paar Monaten verhiessen nichts Gutes.

Gewerkschaft kritisiert

Die Geschäftsleitung rechtfertige den erneuten Stellenabbau mit der Wirtschaftskrise und der Frankenstärke. Angestellte Schweiz kritisiert die Begründungen des Managments. Tatsächlich scheine das Unternehmen sich keine Strategie zurechtgelegt gesetzt haben, um der veränderten Wirtschaftslage gerecht zu werden. Die betroffenen Angestellten müssten aktiv bei der Arbeitssuche unterstützt werden, fordert die Gewerkschaft weiter.

Wifag-Polytype hatte zuletzt die Belegschaft kontinuierlich verkleinert. In diesem Jahr baute das Unternehmen bereits rund 100 Stellen ab. 2014 und 2013 wurden je 50 Stellen gestrichen. Der Wifag-Polytype-Konzern beschäftigt weltweit rund 1200 Personen.

(sda/mbü)

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