Die Uhrenbranche steht Kopf, denn Patek Philippe gibt das Genfer Siegel, den Poinçon de Genève, auf und lanciert das Patek-Philippe-Siegel. Weshalb dieser Schritt?

Philippe Stern: Lassen Sie mich in aller Deutlichkeit klarstellen: Patek Philippe hat nicht das Geringste gegen den traditionsreichen Poinçon de Genève. Das zeigt sich darin, dass unsere Manufaktur wichtigste Beiträge zur hohen internationalen Anerkennung und Reputation bei Uhren-Connaisseuren leistete. Letzten Endes hat die lückenlose Verwendung des Poinçon auf Patek-Kalibern dazu beigetragen, dass vermehrt auch andere Marken seinen Wert erkannt haben und für sich nutzen.

Die Alternative ist, wie Sie bereits während der letztjährigen «BaselWorld» Ihren Konzessionären ankündigten, etwas Eigenes.

Stern: Mit der Kreation des Patek-Philippe-Qualitätssiegels, an dem wir übrigens schon seit mehreren Jahren arbeiten, wollten wir etwas schaffen, das unseren extrem hohen Qualitätsansprüchen auf allen Gebieten der Uhrmacherei gerecht wird. Es geht also gleichermassen um die Konstruktion, die technische Realisation, die handwerkliche Ausführung und die Präzision von Uhrwerken. Letzteres spielte bei der jüngsten Fassung des Reglements zum Genfer Siegel überhaupt keine Rolle mehr. Darüber hinaus beziehen wir auch andere Komponenten wie Gehäuse, Zifferblatt, Zeiger oder Bandstege mit ein. Und wir wollen garantieren, dass eine Patek Philippe auch nach vielen Jahrzehnten immer noch repariert werden kann.

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Das ist ein klares Qualitätsversprechen.

Stern: Ja, wir geben ein Qualitätsversprechen ab, welches weit über das Genfer Siegel hinaus reicht.

Auch andere Uhrenmarken pochen auf ihre hohen Qualitätsstandards.

Stern: Stimmt. Aber wir wollen, dass unser gesamtes Handeln von einem exakt definierten und detailliert niedergeschriebenen Kriterienkatalog bestimmt wird. Nichts, aber auch gar nichts soll dem Zufall überlassen bleiben. Deshalb arbeiten wir seit Jahren an der ausgesprochen schwierigen Ausformulierung.

An wen adressiert sich letzten Endes das entstandene Schriftwerk?

Stern: In erster Linie an unsere Mitarbeiter. Alle in unserem Haus sollen genauestens wissen, was zu tun und zu beachten ist. Dann sollen auch unsere Kunden einen klaren Eindruck davon bekommen, was sie von der Manufaktur Patek Philippe und ihren Uhren erwarten dürfen.

Nehmen wir das vom Genfer Siegel ausgeklammerte Beispiel Präzision. Was definiert das Patek-Philippe-Qualitätssiegel auf dem Gebiet der Präzision?

Stern: Hier unterscheiden wir klar zwischen grossen Uhrwerken über und kleinen bis 20 mm Durchmesser. Bei Ersteren gelten Toleranzen zwischen -3 und +2 Sekunden pro Tag. Bei unserem kleinen Kaliber gelten aus technischen Gründen Toleranzen zwischen täglich -5 und +4 Sekunden.

Sie tolerieren grösseres Nach- als Vorgehen einer Uhr? Eigentlich sollte es doch umgekehrt sein.

Stern: Unsere Uhren gehen mit der Zeit naturgemäss von ganz alleine ein wenig vor. Und dem begegnen wir schon vorab durch diesen Spielraum.

Hohe Ganggenauigkeit hätten Sie doch auch durch ein COSC-Zeugnis der Contrôle Officiel Suisse des Chronomètres belegen können.

Stern: Eben nicht, denn zum einen gelten bei der COSC weniger strenge Massstäbe, und zum anderen werden bei der COSC nur Uhrwerke geprüft und nicht komplette Uhren. Beim Einschalen eines Uhrwerks kann in Sachen Ganggenauigkeit naturgemäss einiges im negativen Sinn passieren.

Heisst das, Sie müssen Ihre Uhrmacher und Regleure auf die Einhaltung strengerer Präzisionsmassstäbe einschwören?

Stern: Keineswegs, denn diese strengen Kriterien galten bei Patek Philippe auch schon vor der Einführung unseres Qualitätssiegels. Aber nun haben wir das und dazu noch vieles andere genauestens dokumentiert.

Vertrauen ist gut, Kontrolle aber besser, hat schon Lenin gesagt ...

Stern: Da gebe ich Ihnen recht. Deshalb haben wir Instanzen ins Leben gerufen, welche sich um das strikte Befolgen des Kriterienkatalogs und gleichzeitig auch dessen kontinuierliche Weiterentwicklung kümmert.

Und die wären?

Stern: Es gibt zwei dreiköpfige Komitees, je eines für technische und ästhetische Aspekte. Beide tagen mindestens ein Mal pro Monat. Dazu kommt eine exekutive Überwachungsinstanz. Das ist ein Mann, welcher die Umsetzung der Anforderungen des Patek-Philippe-Siegels in allen Arbeitsabläufen kontinuierlich überwacht und seine diesbezüglichen Erkenntnisse an die Komitees berichtet.

Welches ist die Rolle des Chefs und Inhabers, also von Ihnen?

Stern: In letzter Instanz garantieren mein Sohn Thierry als Vizepräsident und ich als Präsident von Patek Philippe für die Einhaltung des umfassenden Schriftwerks zum Poinçon Patek Philippe.

Beim Genfer Siegel wacht aber eine externe, neutrale Instanz.

Stern: Dazu gibt es zwei Dinge zu sagen: Erstens kümmert sich die zuständige Kommission an der Genfer Uhrmacherschule um die prinzipielle Einhaltung der Kriterien für die Zuerkennung des Genfer Siegels. Wurden die Bedingungen beim vorgelegten Werk erfüllt, dürfen alle Werke dieses Kalibers gepunzt werden. Wir fertigen und kontrollieren jede einzelne Uhr in allen definierten Details des Poinçon Patek Philippe. Und zum Zweiten bürgen wir, mein Sohn und ich, als Inhaber eines 170 Jahre alten Familienunternehmens ganz persönlich für die Einhaltung besagter Kriterien. Patek Philippe hat letztlich auch einen Ruf zu verlieren.

Ab wann können Ihre Kunden mit Armbanduhren rechnen, die Ihren Patek-Philippe-Poinçon tragen?

Stern: Wir beginnen 2009 sukzessive bei Automatik-Armbanduhren aus der aktuellen Kollektion. Ein Teil davon wird unser Qualitätssiegel, ein anderer das Genfer Siegel tragen. Damit werden wir demonstrieren, dass kein harter Bruch erfolgt, denn die Kriterien für die Zuerkennung des Genfer Siegels werden unsere Werke auch künftig lückenlos erfüllen.

Wie reagierte die Genfer Siegel-Kommission auf Ihre Ankündigung?

Stern: Ein wenig enttäuscht war sie schon. Aber wir erhielten kaum Reaktionen, denn es gibt ja neue Marken, die das Genfer Siegel entdeckt haben und ebenfalls nutzen.

In der Branche munkeln manche, die Abkehr vom Genfer Siegel habe mit Ihren neuen Fabrikationsgebäuden in La Chaux-de-Fonds zu tun.

Stern: Im Jura werden wir auf den verfügbaren 8000 m2 keine Werke fertigen, sondern Edelsteine fassen. Dann produzieren und polieren wir dort Gehäuse. Ferner könnte es sein, dass wir die neue Silizium-Technologie hier ansiedeln. Wir beabsichtigen, unsere Silizium-Komponenten künftig vermehrt oder eines Tages auch vollständig in eigener Regie herzustellen. Werkefertigung und Terminierung unserer Uhren verbleiben definitiv in Genf.

Wie kommunizieren Sie das neue Patek-Philippe-Siegel bei Ihren Fachhändlern?

Stern: Es wird eine spezielle Broschüre geben, zudem haben wir Trainingsprogramme vorgesehen.

Erwarten Sie vom Patek-Philippe-Qualitätssiegel einen Umsatzschub?

Stern: Um das geht es uns bei diesem Poinçon letzten Endes gar nicht. Wir wollen unseren extrem hohen Qualitätsanspruch, dem alle Patek-Philippe-Uhren traditionsgemäss unterliegen, nachvollziehbar und glaubwürdig dokumentieren. Und wir wollen das Dargelegte im eigenen Haus mit aller Konsequenz pflegen.  Wenn sich diese Anstrengungen in den Köpfen der Mitarbeiter, Fachhändler und Uhrenliebhaber angemessen festsetzen, haben wir schon sehr viel erreicht.

Was ist mit Advanced Research und der Verwendung von Silizium für Unruh, Unruhspirale und Pulsomax-Hemmung?

Stern: Da ist nicht das Geringste dran. Bester Beweis ist die Tatsache, dass auf dem Uhrwerk der soeben ausgelieferten Referenz 5450 mit Silizium-Ankerrad, -Spirale und –Hemmung unübersehbar das Genfer Siegel prangt.

Apropos Silizium. Seit fünf Jahren sind damit ausgestattete Uhren nun am Markt. Welche Erfahrungen können Sie berichten?

Stern: Unsere Erfahrungen sind durchweg bestens, die Amplitudenstabilität und die Ganggenauigkeit auch ohne Schmierung ganz hervorragend. Mit anderen Worten: Wir sind sehr überzeugt von diesem neuen Material.

Was ist mit der viel zitierten Bruchgefahr bei Silizium-Komponenten?

Stern: Wenn ich beispielsweise mit einem Ankerrad unsachgemäss umgehe, dann bricht es, das stimmt. Aber bei den drei Referenzen 5250, 5350 und 5450 haben wir bislang nichts Negatives gehört.

Wird es also in Zukunft mehr und mehr Silizium bei Patek Philippe geben?

Stern: Das muss in der Tat die Zukunft zeigen. Aber ich könnte mir vorstellen, dass die Hemmung in den meisten unserer Uhren eines Tages Pulsomax heissen wird.

Eventuell auch in Stahl gefertigt?

Stern: Rein theoretisch könnte diese Hemmung auch aus Stahl hergestellt werden. Aber das bringt keine Vorteile. Im Gegenteil: Die Präzision würde leiden, denn die Geometrie und Funktion der Pulsomax-Hemmung sind exakt auf Silizium zugeschnitten. Wir vergleichen die Pulsomax-Hemmung seit drei Jahren sehr genau mit der Schweizer Ankerhemmung. Und da schneidet Pulsomax eindeutig besser ab, insbesondere dann, wenn es um die Konstanz der Unruh-Aplitude geht.

Blicken wir aufs Geld. Wie verhalten sich da Stahl und Silizium zueinander?

Stern: Derzeit ist Silizium noch einiges teurer als Stahl. Selbst bei grösseren Stückzahlen dürfte der Preis von Silizium-Komponenten immer etwas über dem vergleichbarer Stahlteile liegen. Aber für uns spielt Geld nur eine untergeordnete Rolle. Viel wichtiger ist die erreichbare Qualität. Und da sind wir mit Silizium sehr zufrieden.

Gibt es neben dem Qualitätssiegel und Silizium weitere Zukunftsprojekte bei Patek Philippe?

Stern: Zukunft wird bei uns immer gross geschrieben. Unsere Zukunftsprojekte schliessen auch Studien zur Steigerung der Gangautonomie ein. Zum Beispiel arbeiten wir an der Zugfeder.

In wirtschaftlicher Hinsicht zeichnen Auguren gegenwärtig ganz allgemein ein eher düsteres Zukunftsgemälde.

Stern: Ich glaube ebenfalls, dass wir eine längere Krise durchlaufen müssen. Für 2009 hege ich kaum noch Hoffnungen für eine grundlegende Trendwende. 2010 kann langsame Besserung bringen.

2008 war aber wirtschaftlich gesehen das beste Jahr in Ihrer Firmengeschichte.

Stern: Über das ganze Jahr gesehen ohne jeden Zweifel. Doch ab November ging es auch bei uns ein wenig bergab.

Und der Trend hält an?

Stern: Ja, aber in Massen. Der Februar 2009 war ein wenig niedriger als der von 2008. Insgesamt hoffen wir, 2009 das Ergebnis von 2007 zu erreichen. Und das war ja ein gutes Jahr. Also sehe ich keine Tragödie auf Patek Philippe zukommen.

Einige Ihrer Mitbewerber schicken Leiharbeiter nach Hause, entlassen Stammpersonal oder verordnen Kurzarbeit. Zu welchem Mittel greift Patek Philippe?

Stern: Zu keinem davon. Wir haben unseren Personalbestand seit Anfang 2009 sogar leicht aufgestockt. Aber der Zeit entsprechend eben nur moderat. Aber das Wachstum bei Neueinstellungen wird sich verlangsamen. In Genf investieren wir übrigens in einen Neubau neben der jetzigen Fabrik in Plan-les-Ouates.

Welches sind denn Ihre Rezepte, um die gegenwärtige Krise zu überstehen?

Stern: Unser grosser Vorteil besteht darin, dass wir als Familienunternehmen sehr autonom entscheiden können, was zu tun ist. Grundsätzlich wollen und werden wir alles auf den Prüfstand stellen. Strategisch werden wir interessante neue Produkte entwickeln, ferner die Kommunikation mit unseren Kunden optimieren, uns noch stärker auf Frauen fokussieren und das Werbebudget trotz sinkender Umsätze definitiv nicht herunterschrauben.

Können Sie uns etwas zu den neuen Produkten verraten?

Stern: Unser Arbeitsspektrum ist breit. Sinnvolle, aber keine übertriebenen Komplikationen gehören mit Sicherheit dazu.

Wie sieht es mit einem Handaufzugs-Chronographen aus, der eines Tages das derzeit noch zugekaufte, aber von Ihnen stark veränderte Kaliber CH 27-70 ablösen wird? Oder konzentrieren Sie sich künftig ganz auf die Automatik CH 28-520?


Stern: Ich kann nur so viel sagen, dass sich auf diesem Gebiet bei uns was tut. Es wird auch ein eigenes Handaufzugskaliber mit Chronograph geben.

Sehen Sie ein höheres Quantum an Stahl-Armbanduhren als probates Mittel, um mehr Uhren zu verkaufen?

Stern: An Stahluhren kommt auch Patek Philippe nicht vorbei, wie die Nautilus und die Twenty-4 belegen. Aber wir wollen in Zukunft stückzahlmässig keinesfalls mehr als 20% Stahluhren machen.

Wie laufen denn die verschiedenen Märkte in Krisenzeiten wie diesen?

Stern: Überall geht es ein wenig bergab. Japan tut sich seit 2008 extrem schwer. Die USA gehen konform mit anderen Märkten. Ganz allgemein werden sie um 10% bis 12% nachlassen. Der russische Markt leidet unter dem Mangel an Devisen und hohen Kreditzinsen über 20%; er hat sich bislang aber erstaunlich stabil gehalten. In Europa macht uns Spanien derzeit Sorgen, während Deutschland, Grossbritannien und die Schweiz gute Zahlen liefern.

In schwierigen Zeiten wie diesen entwickeln sich die parallelen Märkte im Allgemeinen treffl
ich.

Stern: Dem ist so. Patek Philippe geht traditionsgemäss aktiv gegen den Graumarkthandel vor, kann ihn auch nicht vollständig unterbinden. Unser grosses Kapital sind sehr loyale Konzessionäre. Ich würde ohne Übertreibung sagen, wir arbeiten mit den weltweit besten Fachhändlern zusammen, deshalb stehen wir auch nicht unter dem Druck, mehr eigene Boutiquen eröffnen zu müssen.

Es bleibt also bei Genf, London und Paris?


Stern: Ja. Aber wir wollen die Wahrnehmung unserer Marke steigern. Und dazu eigenen sich entweder Corner oder – was ich sehr viel besser und effizienter finde – Shop-in-shop-Konzepte. Ideal sind auch unmittelbare Nachbargeschäfte, in denen unser angestammter Konzessionär exklusiv Patek Philippe präsentiert und offeriert.

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Zur Person

Philippe Stern Er wurde 1938 in Genf geboren. Nach der Schulzeit studierte er Betriebswirtschaft an der Universität Genf. Im Anschluss an sein Diplom war Stern zunächst für Computerunternehmen in Deutschland tätig. Ein nächster beruflicher Schritt führte ihn nach New York, wo er für die Henri Stern Watch Agency arbeitete. Hierbei handelt es sich um die von seinem Vater Henri gegründete Agentur zum Import und Vertrieb von Patek-Philippe-Uhren in Amerika. Hier lernte Stern von 1963 bis 1966 den Handel mit Luxusuhren von der Pike auf kennen. Im Anschluss an seinem Amerikaaufenthalt kehrte er zurück nach Genf, um im Stammhaus Leitungsfunktionen zu übernehmen. Das Ruder bei Patek Philippe hat Stern seit 1977 inne. Er lebt in Genf und hat zwei Kinder, eine Tochter und einen Sohn. Letzterer nimmt bei Patek Philippe gegenwärtig die Funktion des Vizepräsidenten war. Das Vermögen der Familie Stern wird auf mehr als 1 Mrd Fr. geschätzt.


Zum Unternehmen

Patek Phlippe Die 1839 gegründete Luxusuhren-Manufaktur mit Sitz in Genf befindet sich seit 1932 im Eigentum der Familie Stern. Umsatz- und Stückzahlen werden nicht publiziert. Schätzungen bewegen sich bei gut 500 Mio Fr. Jahresumsatz mit vermutlich mehr als 40000 verkauften Uhren. Die Manufaktur beschäftigt über 1300 Personen. Dazu zählen aktuell rund 200 qualifizierte Uhrmacher.


Genfer Siegel

Erfüllt werden müssen 12 Kriterien

Das bisherige Genfer Siegel – auch als Genfer Punze oder Poinçon de Genève bezeichnet – ist eine gesetzlich geschützte Qualitäts- und Ursprungsbescheinigung für mechanische Uhren, die im Kanton Genf gebaut und reguliert werden. Ursprünglich 1886 eingeführt, wurden die Bedingungen in den vergangenen Jahren ausgebaut. Sie umfassen heute zwölf Kriterien, die zusammengefasst folgende Punkte betreffen:

O Produktion, Zusammenbau und Regulierung des Uhrwerks erfolgt ausschliesslich auf Genfer Kantonsterritorium.
O Höchste Qualität sämtlicher Bestandteile eines Uhrwerks.
O Sämtliche Stahlkanten, Schraubenköpfe und weitere, genau definierte Oberflächen müssen geschliffen oder poliert sein.
O Vorgeschriebene Rubinlager.
O Bestimmte Konstruktionsmerkmale bei der Mechanik, so ist beispielsweise die Verwendung von Drahtfedern verboten.

Uhren, die diese Kriterien erfüllen und die entsprechende Prüfung bestehen, dürfen das Genfer Siegel, die Abbildung des Genfer Staatswappens, auf der Platine oder der Brücke des Uhrwerks führen. Alle Kriterien für das Genfer Siegel betreffen die Qualität der Herstellung und Verarbeitung, nicht aber die Ganggenauigkeit einer Uhr. Patek Philipp will mit seinem Siegel über diese Anforderungen hinausgehen.

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