Der Reisekonzern Kuoni prüft nach dem abgeschlossenen Verkauf des Reiseveranstaltergeschäfts offenbar das Szenario einer Aufspaltung der Gruppe. Die US-Bank Morgan Stanley und ein Schweizer Finanzinstitut seien beauftragt worden, nach potenziellen Käufern und Szenarien für die verbliebenen drei Unternehmensteile zu suchen, heisst es in einem Artikel der «Sonntagszeitung». Damit würden sich die Zeichen mehren, dass der Konzern aufgesplittet und von der Börse genommen wird.

In dieses Bild passe auch, dass den drei verbliebenen Divisionen, der Visasparte VFS, dem Gruppenreisegeschäft GTS und Global Travel Distribution (GTD)innerhalb der Gruppe mehr Autonomie zugestanden werden soll, heisst im Artikel weiter.

Im Visier von Permira und Co.

Durch seine «bedrängte Lage» sei Kuoni längst zu einem Übernahmeziel für Private Equity-Firmen geworden. Im Artikel werden als mögliche Interessenten die Beteiligungsgesellschaften BC Partners, Permira, Partners Group und Carlyle genannt.

Von Seiten von Kuoni war für eine Stellungnahme gegenüber AWP bis jetzt noch niemand erreichbar.

(awp/gku)