Heute müssen Immobilienprojekte ökonomisch und leistungsfähig sein, damit sie im Markt positioniert werden können. Parallel steigen zunehmend die Ansprüche an weiche Faktoren wie Design, Komfort und Nachhaltigkeit. Was wie ein Widerspruch anmutet, fängt der kompetente Totalunternehmer (TU) mit fundiertem Know-how, besten Marktkenntnissen und einem breiten Dienstleistungsangebot auf. Er spielt eine entscheidende Rolle: Er schlägt die Brücke zwischen Wirtschaftlichkeit und wechselnden Ansprüchen, er hält diese gleichsam in Balance.

Standardlösungen sind passé

Heute wollen Investoren und Bauherren massgeschneiderte Lösungen, die exakt ihren Ansprüchen gerecht werden. Gefragt sind Projekte, die einzigartig wirken und bezüglich Kosten, Terminen, Flexibilität und Nachhaltigkeit, aber auch betreffend Design überzeugen - und eine entsprechende Rendite abwerfen, also wirtschaftlich sind. Im Zentrum eines Immobilienprojekts stehen deshalb genau diese Punkte. Diese gilt es in einen Gesamtkontext zu stellen. Und genau hier setzt der TU mit seinem vernetzten Denken und Handeln ein.

Zu seinem Leistungsangebot gehören Standort- und Marktanalyse, das Entwickeln einer massgeschneiderten Strategie und die ziel- und kostenorientierte Umsetzung. Denn neben profunden Überlegungen wie Lage des vorgesehenen Objekts oder infrastrukturelle Anbindung greifen heute weitere Faktoren, sogenannte USP (Unique Selling Proposition), die für die Vermarktung einer Liegenschaft entscheidend sind.

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Der Totalunternehmer kennt den Markt, weiss wie er sich entwickeln wird und was gefragt resp. gesucht ist. Dahingehend berät er den Investor. Das Resultat ist ein Projekt, das überzeugt - heute und morgen.

Erfolgsfaktor Wirtschaftlichkeit

Ein zentraler Punkt für eine optimale Vermarktung von Immobilien ist die Wirtschaftlichkeit, also das optimale Verhältnis von Investition und Ertrag. Und das gilt für die Entwicklung und den Bauablauf genauso wie nachher für den Betrieb der Immobilie. Der Totalunternehmer kennt diese Mechanismen, weiss, wo Schwachpunkte liegen, und zeigt bei Bedarf auch Alternativen auf. Für eine optimale Lösung empfiehlt es sich, den Totalunternehmer so früh wie möglich in ein Projekt resp. Vorhaben miteinzubeziehen. Bei der Umsetzung heisst Wirtschaftlichkeit dann zum Beispiel raffinierte, gut organisierte Grundrisse, einfache, kompakte Bauweise, Transparenz sowie Kosten- und Terminkontrollen - sie ermöglichen wirtschaftliche Erstellungskosten und garantieren letztlich auch die gute Rendite. Grundsätzlich werden immer höhere Ansprüche an Architektur und Design gestellt. Modern soll ein Bau sein, repräsentativ und individuell. Dass zwischen Ansprüchen und Budget oft ein Brückenschlag erfolgen muss, kennt der TU. Dafür ist er der richtige Ansprechpartner. Er weiss um Wichtigkeit von Form und Ästhetik, von Flexibilität und Individualität. Und kann hier mit Fachpersonal, Know-how und Erfahrung überzeugen. Für Lösungen, die nicht nur designmässig überzeugen, sondern auch werterhaltend sind.

Erfolgsfaktor Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit ist das grosse Thema des 21. Jahrhunderts. Was heute gebaut wird, soll auch übermorgen noch Bestand haben und jenen Ansprüchen genügen. Entscheidend dabei sind Lösungen, die ökologisch überzeugen, Energieersparnis bringen, tiefe Betriebskosten generieren und so eben für besagte Nachhaltigkeit stehen.

Ein Thema ist hier beispielsweise der Minergie-Standard. Der TU kennt diese Anforderungen und weiss, wie Energieeffizienz am besten erreicht werden kann, was in welchem Fall Sinn macht und sich ökologisch und ökonomisch positiv auswirkt.

 

 

NACHGEFRAGT Stefan Schreiber, Swissbuilding Concept AG, St. Gallen


«Es geht um mehr als nur die Lage»

Stefan Schreiber ist langjähriger Geschäftsführer der Bauengineering.com AG und heutiger CEO der Swissbuilding Concept AG.

Für die Beurteilung der Attraktivität eines Immobilienprojektes ist für die Anleger die Rendite entscheidend. Welche Faktoren sind dabei massgebend?

Stefan Schreiber: Heute geht es um weit mehr als nur um Lage und die gute Anbindung einer Immobilie. Heute sind es Faktoren wie Wirtschaftlichkeit, Design oder Energieeffizienz, die stark mit einbezogen werden und über den Erfolg eines Projektes entscheiden. Diese Faktoren sind es auch, welche die Rendite beeinflussen. Investoren und Anleger bestimmen diese Werte dann entsprechend ihren Vorgaben.

Welche Rolle spielt da ein TU wie die Bauengineering?

Schreiber: Der General-/Totalunternehmer agiert auch als Projektentwickler. In dieser Position berät er den Bauherrn bei der Definition der Projekte und der Umsetzung. Die Bauengineering nutzt dabei die Synergien mit der Schwestergesellschaft Swissbuilding; gemeinsam können sie dabei auf ein breites und spezialisiertes Know-how sowie auf die langjährigen Marktkenntnisse ihrer Mitarbeiter zurückgreifen. Erfahrungswerte realisierter Projekte garantieren verlässliche Angaben und Kostenkalkulationen.

Wie gehen Sie bei einer Projektentwicklung konkret vor? Und welcher Spielraum bleibt?

Schreiber: Der Projektentwickler berät den Bauherrn bei der Festlegung der Immobilienstrategie. Dazu gehören die Definition des Zielpublikums und des Nutzungsmixes, die Kalkulation der Investitionskosten und die daraus resultierenden Erträge. Dabei zeigt sich in der Regel schnell, ob für den Bauherrn noch Spielraum für die Verwirklichung von USP bleibt. Der nächste Schritt - immer in persönlicher und enger Zusammenarbeit mit dem Bauherrn - ist die Erarbeitung eines lösungsorientierten Konzeptes; dann folgt ein Bauprojekt, das die Vorstellungen des Bauherrn bezüglich Wirtschaftlichkeit, Design und Ökologie im ausgewogenen Verhältnis berücksichtigt und somit auch zu einer erfolgreichen Realisierung und Vermarktung führt.