Die UBS ist die neue Nummer eins der beliebtesten Arbeitgeber der Schweizer Wirtschaftswissenschafter. Das ist das Ergebnis des «trendence Graduate Barometer Schweiz», einer Befragung von 4700 Schweizer Studenten aus den Bereichen Wirtschaftswissenschaften und technische Fächer zu ihren Wunscharbeitgebern. Damit hat es die Grossbank nach sechs Jahren mit schlechteren Bewertungen wieder auf den Spitzenplatz geschafft.

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«Die Branche kommt nach dem Vertrauensverlust während der Bankenkrise wieder stärker als Arbeitgeber in Frage», sagt Jörn Klick, Senior Manager des Forschungsinstituts trendence. Auch die Investmentbanken Goldman Sachs und J.P. Morgan sind bei den Absolventen als Arbeitgeber so beliebt wie nie zuvor.

Google und Nestlé auf dem Podest

Auf den Rängen zwei und drei folgen für Wirtschaftswissenschafter Google und Nestlé. Aber insgesamt sind die Top 10 dominiert von Banken und Wirtschaftsberatungen. Zwischen diesen und den Wirtschaftsprüfern gibt es ein in dieser Form noch nie dagewesenes Kopf-an-Kopf-Rennen um die Gunst der Wirtschaftsabsolventen: Pricewaterhouse Coopers gewinnt in diesem Jahr diesen brancheninternen Wettbewerb auf Rang fünf, knapp vor Boston Consulting Group, Ernst&Young und McKinsey, die punktgleich auf Rang sechs der Beliebtheitsskala landen.

Zu den grossen Verlierern bei der diesjähigen Umfrage gehört die Pharmaindustrie. Bei den Ingenieuren und ITlern fällt etwa Roche von Platz 7 auf Platz 16, Novartis von 4 auf 7 und Bayer von 29 auf Platz 56. «In diesem Jahr interessieren sich deutlich weniger Ingenieure und Informatiker für einen Job in der Pharmaindustrie: Novartis, Roche oder Bayer – sie alle fallen in der Rangliste der beliebtesten Arbeitgeber. Vor allem die Frauen, bei denen die Pharmaindustrie als Arbeitgeber traditionell sehr beliebt ist, kehren den Firmen in diesem Jahr den Rücken», so trendence-Experte Jörn Klick.

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