Die in der Verschlüsselungstechnik tätige Wisekey vermeldet für einmal positive News. Man habe vom kanadischen Patent- und Markenamt ein Patent für eine Methode zur digitalen Identifizierung von Wertsachen erhalten, teilte das Westschweizer Unternehmen mit Holdingsitz in Zug am Mittwoch mit. Vergleichbare Patente hat das Unternehmen bereits in den USA und der Schweiz.

Die Technologie habe sich in der Schweiz bereits bewährt mit einer dreijährigen Erfahrung in der Luxusgüterindustrie, heisst es. So hätten bereits diverse Luxusuhrenmarken die Technologie mit dem Namen «WISeAuthentic» eingeführt. Die patentierte Technologie eröffne «enorme Möglichkeiten» und die Industrieführerschaft für Wisekey in Bezug auf Zertifizierung, Verbindung sowie Versicherung von Objekten und dem Speichern der entsprechenden Daten in einer sicheren Cloud-Umgebung, gibt sich das Unternehmen euphorisch.

Desaströse Performance

Die Aktien von Wisekey wurden letzte Woche an der Schweizer Börse SIX kotiert, haben seither aber eine desaströse Performance hingelegt. Nach einem vom Unternehmen selbst genannten Referenzpreis von 15 Franken und einem ersten Kurs bei 12,00 Franken kostete das Papier am Dienstagabend lediglich noch 4,98 Franken.

(awp/gku/ama)