«Das Auto ist weiterhin die tragende Säule der Alltagsmobilität, hat aber als reines Statussymbol an Bedeutung verloren», erklärte Studienleiter Peter de Haan an der AGVS-Tagung. Zusätzlich zum Wohlstand spielen auch Fragen der Wertorientierung sowie pragmatische Ansätze eine Rolle. Personen mit denselben finanziellen Möglichkeiten können ganz unterschiedliche Entscheidungen treffen. Die Konsequenz: Es gibt nicht mehr nur «den Autofahrer». Als Resultat einer Umfrage unter Automobilisten präsentiert die AGVS-Studie «Künftige Rollenbilder des Garagisten» vier Mobilitätstypen, in welche die Kunden der Garagisten eingeteilt werden können: Die prestigeorientierten, die komfort-kostenorientierten, die pragmatischen sowie die umweltorientierten Automobilisten.

Die vier Typen unterscheiden sich in zwei Dimensionen. Einerseits bezüglich des Mobilitätsverhaltens, also ob jemand vorwiegend das eigene Auto oder die öffentlichen Verkehrsmittel nutzt. Andererseits differenzieren sie sich bezüglich der Wertorientierung. Für die einen dominieren Prestige und Komfort, für die anderen die Sorge um die Umwelt.