Über 200 geladene Gäste verfolgten im Zürcher Luxushotel The Dolder Grand die 26. Verleihung des GfM-Marketingpreises, des Jahrespreises der Stiftung für Marketing in der Unternehmensführung. Diesmal wurde von der Schweizerischen Gesellschaft für Marketing (GfM) die Versicherungsgesellschaft Mobiliar geehrt - und zwar nicht aufgrund ihrer bekannten Schadenskizzen, sondern wegen ihrer unternehmerischen Leistung. Jurypräsident Manfred Bruhn begründete dies wie folgt: «Die nachhaltige Strategie der genossenschaftlich verankerten Mobiliar verdeutlicht sich im Unternehmenserfolg.»

Urs Berger, CEO der Mobiliar, sagte stellvertretend für seine rund 3500 Mitarbeitenden und 300 Lernenden: «Die GfM ist für mich der Ort, wo man etwas von Marketing versteht. Und wenn man noch den einzigen Preis erhält, der einmal jährlich verliehen wird, dann bin ich einfach nur stolz.» Gleichzeitig verkündete er, dass die Mobiliar das Preisgeld von 20 000 Franken verdoppelt und der Stiftung Theodora spendet. Damit wird 2011 ein Clown finanziert, der Kinder in Spitälern besucht und die kleinen Patienten aufheitert.

Im Vorfeld zum Gala-Abend fand im «The Dolder Grand» die 69. Generalversammlung der Schweizerischen Gesellschaft für Marketing statt, an der die 33-jährige Nationalratspräsidentin Pascale Bruderer Wyss zum Thema «Politik und Marketing» sprach. In der bald 70-jährigen Verbandsgeschichte war sie erst die zweite Frau, der diese Ehre zuteil wurde - aber mit Abstand die jüngste Person, so Ulrich H. Moser, Präsident der GfM.

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