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Xstrata steigert Kohleförderung

Xstrata-CEO Michael Davis: Kohle 2012 um 7 Prozent auf 90,4 Millionen Tonnen gesteigert. (Bild: Keystone)

Der Bergbaukonzern Xstrata hat im Gesamtjahr 2012 sein Kohle-Fördervolumen um 7 Prozent gesteigert. Den grössten Anteil trugen australische Minen bei.

Veröffentlicht am 12.02.2013

Der schweizerisch-britische Bergbaukonzern Xstrata hat im Gesamtjahr 2012 sein Kohle-Fördervolumen um 7 Prozent auf 90,4 Millionen Tonnen gesteigert. Davon stammten 53,2 Millionen Tonnen aus den australischen Minen des Unternehmens, was einem neuen Rekordniveau entspricht, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst. Gegenüber dem Vorjahreswert ist das eine Steigerung um ebenfalls 7 Prozent.

In Australien haben den Angaben zufolge die Wiederaufnahme der Produktion in der Mine Blakefield South sowie der Beginn der Förderung in Ravensworth North, Ulan West und der Tagebau in Ulan zu den Steigerungen geführt. Die Förderung in Rolleston sei nach den Überflutungen im Jahr 2011 wieder aufgenommen worden. Demgegenüber wurde der Betrieb der Minen Ravensworth West, Westside und Baal Bone eingestellt.

In Südamerika stieg die Menge der geförderten Kraftwerkskohle um 16 Prozent auf 18,7 Millionen Tonnen. Der Anteil aus der Beteiligung an der kolumbianischen Mine Cerrejón wuchs um 7 Prozent auf 11,6 Millionen Tonnen.

Dagegen sank die Kupferproduktion um 16 Prozent auf 747'000 Tonnen, da eine Reihe von Projekten ihr Laufzeitende erreicht haben. Neue Fördereinrichtungen mit niedrigeren Kosten hätten jedoch in der zweiten Jahreshälfte 2012 ihre Arbeit aufgenommen, schreibt das Unternehmen weiter. Die annualisierte Rate der Fördermengen habe sich per Ende Jahr auf rund 900'000 Tonnen verbessert, verglichen mit rund 700'000 Tonnen im Januar 2012.

Die Produktion von Nickel stieg um 0,9 Prozent auf 106'873 Tonnen und erreichte einen neuen Höchstwert. Dabei habe auch die volle Jahresproduktion in der Falcondo-Mine in der Dominikanischen Republik eine Rolle gespielt. Die Abbaumenge von Zink sei nur leicht gestiegen, die Blei-Konzentrat-Produktion um 9 Prozent.

(chb/aho/awp)

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