Trotz der anhaltend schwachen japanischen Währung Yen hat der schweizerisch-deutsche Halbleiterhersteller Micronas im ersten Quartal des laufenden Jahres wieder zugelegt. Der Umsatz stieg auf 40,2 Millionen Franken gegenüber 37,2 Millionen Franken im Vorjahresquartal.

Auf operativer Ebene (EBIT) wurden 0,9 Millionen Franken erzielt, was gegenüber dem Vorjahresquartal einer deutlichen Steigerung entspricht. Im ersten Quartal 2013 betrug der Betriebsgewinn 0,5 Millionen Franken. Ein Rückgang musste jedoch beim Reingewinn hingenommen werden. Dieser sank von 1,0 Millionen Franken auf 0,4 Millionen Franken.

Yen-Schwäche sorgt für Einbussen

Beim Jahresergebnis 2013 hatte die von Japans Regierung und Notenbank herbeigeführte künstliche Yen-Schwäche noch für deutliche Einbussen gesorgt. Eine Stärkung des japanischen Yens sei zwar nach wie vor nicht in Sicht, schreibt Micronas in einer Medienmitteilung vom Donnerstag.

Trotzdem prognostiziert das Unternehmen mit Holdingsitz in Zürich und operativem Zentrum im deutschen Freiburg für das erste Halbjahr 2014 neu einen Umsatz von 80 Millionen Franken. Bisher war von 78 Millionen Franken die Rede gewesen.

(sda/me/sim)