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Gespräche
Yoox zeigt Interesse an Richemont-Tocher

Kooperation: Designer Karl Lagerfeld präsentiert 2012 seine Online-Kollektion für Net-a-porter. Keystone

Der italienische Kleiderhändler Yoox nimmt mit der Richemont-Tochter Net-a-porter Gespräche über eine Fusion wieder auf. Laut Insidern wäre man gemeinsam besser gegen die harte Konkurrenz aufgestellt.

Veröffentlicht am 27.03.2015

Die Mode-Onlinehändler Yoox und Net-a-Porter versuchen ihre vor über einem Jahr abgebrochenen Fusionsverhandlungen Brancheninsidern zufolge wiederzubeleben. Ziel dabei sei es, im harten Konkurrenzumfeld zusammen besser aufgestellt zu sein. «Dieses Mal könnte es klappen, weil Net-a-Porter heute in besserer Verfassung ist als vor eineinhalb Jahren und deshalb für einen Deal empfänglicher ist als damals», erklärte eine der Personen.

Der Wert der Richemont-Tochter Net-a-Porter wird auf 1,3 bis 1,5 Milliarden Euro geschätzt, obwohl sie noch keinen Gewinn erzielt hat. Die profitable Yoox wird von der Börse mit 1,32 Milliarden Euro bewertet. Die beiden Firmen wachsen zweistellig und hatten vor über einem Jahr über einen Zusammenschluss gesprochen, um gegen den harten Wettbewerb vorzugehen.

Am Vortag hatte das Magazin «Forbes» berichtet, dass Amazon einen Kauf von Net-a-Porter prüft.

(reuters/awp/dbe)

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