Der Medizinaltechnikkonzern Ypsomed hat im Geschäftsjahr 2012/13 (per Ende März) einen Reingewinn von 1,6 Millionen Franken erzielt. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies einen markanten Rückgang, hatten damals doch 8,5 Millionen Franken herausgeschaut. 

Während der Finanzaufwand in etwa gleich hoch blieb, sank der Finanzertrag von 8,0 Millionen Franken auf 1,5 Millionen Franken. Im Vorjahr hatte ein Gewinn aus dem Verkauf der Finanzbeteiligung an Insulet Corp das Ergebnis mit 5,1 Millionen Franken begünstigt. 

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Der operative Gewinn (EBIT) sank nun von 5,1 Millionen Franken im Vorjahr auf 4,8 Millionen Franken, wie Ypsomed mitteilte. Der Umsatz seinerseits ging um 1,6 Prozent auf 244,6 Millionen Franken zurück. Für das kommende Geschäftsjahr rechnet das Unternehmen hingegen wieder mit einem Umsatzwachstum von gegen 10 Prozent. 

Ypsomed liegt mit den präsentierten Umsatzzahlen in etwa im Rahmen der Analystenerwartungen. Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) hatte im Vorfeld mit einem Umsatz von 244,3 Millionen Franken gerechnet, die Bank Vontobel mit 245 Millionen Franken. Beim EBIT (5,1 respektive 5,4 Mio. Fr.) und vor allem beim Reingewinn (3,8/4,3 Mio. Fr.) blieb Ypsomed jedoch hinter den Erwartungen zurück. 

Im Übrigen hat der Ypsomed-Verwaltungsrat entschieden, dass Willy Michel bis auf weiteres operativ als CEO die Geschäfte führen soll. Die aktuellen Veränderungen und Herausforderungen im Markt würden die Präsenz des designierten Nachfolgers und Sohnes Simon Michel im Marketing und Vertrieb erfordern, heisst es dazu im Communiqué.

(muv/rcv/sda)