Das Medizinaltechnikunternehmen Ypsomed hat jüngst drei weitere Tochtergesellschaften in Belgien, Spanien und Polen gegründet. Der Konzern erhofft sich davon neue Absatzmärkte für seine Insulinpumpen.

In den drei Ländern gibt es gemäss einer Mitteilung vom Dienstag rund 600'000 Typ-1-Diabetiker. Bereits im vergangenen Jahr errichtete Ypsomed Ableger in Tschechien und Australien.

Rückschlag im Sommer

Die neue Insulinpumpe mylife YpsoPump, die als besonders handlich beschrieben wird, ist seit August 2016 in mehreren europäischen Ländern auf dem Markt und gewinnt den Angaben zufolge erste Marktanteile. Im laufenden Monat soll die Pumpe auch in der Schweiz lanciert werden.

Ypsomed musste im Sommer an der Börse einen empfindlichen Rückschlag hinnehmen. Die Aktie brach um fast einen Drittel ein, nachdem bekannt geworden war, dass das Unternehmen wegen unterschiedlicher Preisvorstellungen eine Liefervereinbarung mit dem US-Unternehmen Insulet aufgelöst hatte. Seit dem Taucher im Juli hat sich die Aktie aber wieder etwas erholt.

Anzeige

(sda/gku/cfr)