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Zahl der Firmenpleiten steigt im Juli

3718 Firmenkonkurse verzeichnet die Schweiz seit Januar. (Bild: Keystone)

Wegen Zahlungsunfähigkeit haben im Juli 4 Prozent mehr Firmen Konkurs eröffnet als im Vorjahreszeitraum. Gerechnet seit Anfang Jahr ist der Anstieg noch grösser. Besonders trifft es die Genferseeregio

Veröffentlicht am 10.08.2012

Im Juli ist die Zahl der Firmenkonkurse aufgrund Zahlungsunfähigkeit gegenüber dem Vorjahr um 4 Prozent auf 368 gestiegen, wie eine Studie des Wirtschaftsinformationsdienstes Dun & Bradstreet zeigt.

Zählt man die Konkurse hinzu, welche wegen Mängeln in der Organisation einer Firma vollzogen wurden, gab es vergangenen Monat 519 Konkurse. Diese Gesamtzahl ist im Vergleich zum Vorjahr damit um 3 Prozent zurückgegangen.

Da Konkurse aufgrund eines Organisationsmangels oft bei Karteibereinigungen durchgeführt werden, ist deren Zahl schwankend. Zudem liegt bei solchen Konkursen meist auch keine Zahlungsunfähigkeit der Firma vor.

Von Januar bis Juli gerechnet ist die Zahl der Firmenpleiten um 6 Prozent auf 2526 gestiegen. Die Zahl der Konkurse aufgrund von Organisationsmängeln war dagegen rückläufig, wodurch sich im Total ein Anstieg der Firmenkonkurse um 3 Prozent auf 3718 ergibt.

Gestiegen ist die Zahl der «echten» Konkurse im Juli dabei insbesondere in der Genferseeregion und in der Zentralschweiz. In den Kantonen Bern, Neuenburg und Solothurn war die Zahl der Pleiten dagegen sogar rückläufig.

Sehen Sie hier die regionalen Gewinner und Verlierer seit Anfang Jahr:

 

(tno/vst/awp)

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