Im Konsum von digitalen Inhalten sind die USA Vorreiter – egal ob es sich um Musik, Filmen, Zeitungen oder Bücher handelt. Entsprechend ist die Zahlungsbereitschaft für Streams, Downloads und E-Paper höher als hierzulande, wie die Grafik von Statista zeigt.  

Der Vergleich zwischen der Schweiz und den USA, die uns in Sachen Digitalisierung voraus sind, illustriert, wo die Reise noch hingehen könnte. Heisst: In der Schweiz gibt es noch Potenzial für elektronische Produkte. So bezahlen in den Staaten bereits 43,9 Prozent der Befragten für einen Videostreaming-Dienst. In der Schweiz sind es erst 17,7 Prozent. Etwas stärker verbreitet sind hierzulande Streaming-Abos für Musik, 21,1 Prozent bezahlen für Spotify, Apple Music und Co.

Viel Potenzial scheint noch bei Hörbüchern vorhanden. Während in den USA über 19 Prozent dafür Geld ausgeben, sind es in der Schweiz nur 6,6 Prozent. Ähnlich tief scheint die Zahlungsbereitschaft für E-Paper von Magazinen und Zeitungen. Am wenigsten Zahlen würden die Befragten für Podcasts. Zwar werden sie auch hier immer beliebter. Dafür Geld ausgeben möchten momentan aber nur 2,9 Prozent. Auffallend: Fasst in jedem Bereich gibt es in der Schweiz noch viel Luft nach oben.

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(bsh)

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