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Wachstum
Zara-Mutter Inditex verkauft mehr Kleider

Zara: Der Mutterkonzern konnte die Erwartungen übertreffen. Keystone

Anders als bei Konkurrent H&M übertreffen die Quartalszahlen von Inditex die Erwartungen der Analysten. Der Mutterkonzern von Zara konnte den Umsatz um 12 Prozent steigern. Ein Grund ist das Internet.

Veröffentlicht am 15.06.2016

Die Expansion ins Online-Geschäft zahlt sich für die weltgrösste Modekette Inditex aus. Im ersten Geschäftsquartal legte der Gewinn um 6 Prozent auf 554 Millionen Euro zu, wie der Mutterkonzern des Labels Zara am Mittwoch mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit 541 Millionen gerechnet. Der Umsatz stieg um 12 Prozent.

Die Aktie stieg zum Handelsstart um rund 3 Prozent. Auch die aktuellen Sommerkollektionen kommen Inditex zufolge bei den Kunden gut an. In den ersten Wochen des Anfang Mai gestarteten zweiten Quartals seien die Erlöse ohne Wechselkurseffekte um 15 Prozent geklettert.

Konkurrent leicht schwächer

Dagegen blieb die Nummer zwei der Modebranche, der schwedische Anbieter H&M, auch im Monat Mai mit einem Umsatzplus von 9 Prozent leicht unter den Erwartungen. Allerdings nahm das Geschäft im Vergleich zu den beiden Vormonaten wieder an Fahrt auf. Von März bis Mai, dem zweiten Geschäftsquartal der Schweden, legten die Umsätze lediglich um 2 Prozent zu.

Während H&M den grössten Teil der Kleidung in Asien fertigt, ist Inditex in Europa aktiver. Damit können die Spanier schnell auf Kundenwünsche reagieren, was sich vor allem bei wechselndem Wetter als Vorteil herausstellt.

Onlinehandel soll gestärkt werden

Wie die gesamte Industrie setzt auch Inditex verstärkt auf Verkäufe über das Internet. In diesem Jahr werde das gesamte Markenspektrum, von dem Einrichtungslabel Zara Home bis zur Modekette Massimo Dutti, in allen europäischen Ländern einen Online-Auftritt haben, teilten die Spanier mit. Investoren zeigten sich erfreut.

(reuters/jfr/ama)

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