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Kleider
Zara-Mutter übertrifft die Erwartungen

Kleider von Zara: Mutterkonzern Inditex legt zu. Zara

Der spanische Textilkonzern Inditex wächst dank neuer Läden und steigendem Online-Handel weiter. Umsatz und Gewinn übertrafen im ersten Halbjahr die Erwartungen der Analysten.

Veröffentlicht am 21.09.2016

Bei Inditex treibt die Eröffnung neuer Läden und das Online-Geschäft das Wachstum weiter an. Im ersten Geschäftshalbjahr (Ende Juli) stieg der Umsatz um 11 Prozent auf 10,47 Milliarden Euro, wie der spanische Textilriese mitteilte. Der Gewinn kletterte um 8 Prozent auf 1,26 Milliarden Euro. Die Erwartungen der Analysten konnte Inditex übertreffen.

Der Konzern ist mit insgesamt acht Marken, darunter Zara, Bershka und Massimo Dutti die weltweite Nummer eins im Textilgeschäft und betreibt inzwischen über 7000 Läden in 92 Märkten. Als letztes kam Vietnam auf der Landkarte hinzu. Immer mehr Länder bekommen zudem ihren eigenen Online-Shop, um den veränderten Kaufgewohnheiten Rechnung zu tragen.

Schnelle Kollektionswechsel und günstige Preise

Der Erfolg des H&M-Konkurrenten basiert auf einem Geschäftsmodell, das alle Schritte vom Design bis zum Verkauf in einer Hand vereinigt. Das erlaubt schnelle Kollektionswechsel und günstige Preise. Nach diesem Prinzip operieren inzwischen immer mehr Ketten.

Der Start in das dritte Quartal ist Inditex zufolge etwas langsamer verlaufen. Zwischen August bis Mitte September legte der Umsatz wechselkursbereinigt um 13 Prozent zu, im ersten Halbjahr betrug das bereinigte Plus 16 Prozent.

(awp/gku/chb)

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