Das weltgrösste Bekleidungsunternehmen Inditex hat im vergangenen Jahr seinen Nettogewinn um 22 Prozent gesteigert. Grund sind der Ausbau des Onlinegeschäfts und die Expansion in schnellwachsende Märkte wie China. Der Mutterkonzern der Modekette Zara eröffnete neue Läden in 64 Ländern, erstmals etwa in Bosnien, Ecuador oder Georgien.

Damit konnte Inditex Schwierigkeiten im Heimatmarkt Spanien und anderen europäischen Staaten mehr als wettmachen. Besonders in Südeuropa halten sich die von der Euro-Krise getroffenen Konsumenten zurück. In Spanien ist die Arbeitslosigkeit auf Rekordhoch.

Wie Inditex mitteilte, stieg der Nettogewinn auf 2,4 Milliarden Euro. Der Umsatz kletterte um 16 Prozent auf 15,9 Milliarden Euro.

Ende Januar zählte der Konzern mehr als 6000 Läden in 86 Ländern. Mit Zara will Inditex in Russland in der nächsten Herbst-Winter-Saison online gehen. Auch Rivale H&M steckt mitten in einer Expansion, die der schwedischen Kette aber noch teuer zu stehen kommt. Im vierten Geschäftsquartal bis Ende November war der Gewinn um 3 Prozent gefallen.

Anzeige

(se/tno/aho/sda/awp)