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Zara top, H&M flop

Modebranche: Die Bedeutung der Schwellenmärkte zeichnet sich auch hier verstärkt ab. (Bild Keystone)

Zara-Mutter Inditex geht im Konkurrenzkampf mit Hennes & Mauritz in die nächste Runde. Inditex konnte den Gewinn im ersten Quartal deutlich steigern. Der Konkurrent H&M bleibt hinter den Erwartungen z

Veröffentlicht am 15.06.2011

Der spanische Konzern und weltgrösste Mode-Detailhändler Inditex, konnte trotz der Krise in Spanien seinen Gewinn und Umsatz steigern. Dieses erfreuliche Ergebnis verdankt Inditex Modeketten wie Zara und Massimo Dutti, welche grösstenteils in Schwellenländern grosse Verkaufserfolge erzielten.

Der Gewinn erhöhte sich um zehn Prozent auf 332 Millionen Euro. Der Umsatz legte um elf Prozent auf 2.96 Milliarden Euro zu. Der H&M-Rivale verringert seine Abhängigkeit vom kriselnden Heimatmarkt durch den Ausbau des Geschäfts in Asien und Osteuropa. Hohe Baumwollpreise belasteten allerdings die Margen.

Inditex meldete ausserdem den Start von E-Commerce Projekten - Online Verkäufen- für die Labels Pull & Bear, Massimo Dutti, Bershka, Stradivarius, Oysho und Uterqüe. Damit folgen die Marken der grossen Schwester Zara, die bereits im Online-Markt präsent ist.

Hennes & Mauritz enttäuschen

Die schwedische Textilkette Hennes & Mauritz (H&M) ist hingegen mit ihrem Umsatzwachstum im zweiten Geschäftsquartal (Ende Mai) hinter den Erwartungen zurückgeblieben.

Auf vergleichbarer Basis seien die Erlöse zwischen dem 1. März und dem 31. Mai um zwei Prozent auf 27,6 Milliarden schwedische Kronen (2,95 Milliarden Euro) gestiegen. Analysten hatten im Schnitt mit einem mehr als doppelt so starkem Umsatzplus gerechnet. Der Aktienkurs sank am Morgen um knapp drei Prozent.

(kgh/laf/awp/sda)

Aktienkurs Hennes & Mauritz

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