Die Glarner Kantonalbank (GLKB) weist für das erste Halbjahr 2014 bei einem rasant gewachsenen Zinsgeschäft stark verbesserte Gewinnzahlen aus. Der Bruttogewinn erhöhte sich im ersten Halbjahr um 21 Prozent auf 10,0 Millionen Franken, wie die Bank am Mittwoch mitteilte. Der Reingewinn kletterte bei stark gesunkenen Wertberichtigungen und Rückstellungen sogar um 46 Prozent auf 7,7 Millionen Franken.

Im wichtigen Zinsgeschäft konnte die Kantonalbank, die seit Ende Juni an der Schweizer Börse kotiert ist, den Ertrag bei einer weiteren kräftigen Ausdehnung des Hypothekarvolumens um 13 Prozent auf 21,1 Millionen CHF steigern. Damit habe die Bank «den positiven Trend der letzten Jahre fortsetzen können», wird CEO Hanspeter Rhyner in der Mitteilung zitiert.

Hohes Wachstum im Hypothekargeschäft

Im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft resultierte ein Wachstum von 5,3 Prozent auf 4,9 Millionen Franken. Rückläufig war dagegen der Erfolg aus dem Handelsgeschäft mit 1,0 Millionen Franken (-29 Prozent). Der Geschäftsaufwand stieg mit einem Plus von 0,5 Prozent auf 17,3 Millionen leicht an. Für den überproportionalen Anstieg des Reingewinns war nicht zuletzt die gesunkene Position Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verluste (-93 Prozent auf noch 0,05 Millionen) verantwortlich.

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Im Hypothekargeschäft blieb das Wachstumstempo hoch: Die Hypothekarforderungen kletterten seit Ende 2013 um 5,1 Prozent auf neu 3,47 Milliarden Franken. Die Zunahme stammt laut Mitteilung weiterhin sowohl aus dem Filial- und Firmenkundengeschäft wie auch aus dem schweizweiten Online-Vertrieb mit der Online-Plattform hypomat.ch.

Aber auch die Kundengelder zeigen mit einem Plus von 5,6 Prozent auf 2,86 Milliarden CHF ein starkes Wachstum. Die Bilanzsumme erhöhe sich in den ersten sechs Monaten des Jahres um 4,9 Prozent auf 4,21 Milliarden Franken.

(awp/me/sim)