Die seit April an der Börse kotierte Thurgauer Kantonalbank (TKB) hat in der ersten Jahreshälfte sowohl ihren Betriebsertrag als auch ihren Gewinn gesteigert. Dank neu ausgegebenen Hypotheken und tieferen Refinanzierungskosten lief das Zinsengeschäft gut.

Insgesamt warf das mit Abstand wichtigste Standbein der TKB 4,8 Prozent mehr ab als vor einem Jahr. Doch auch am Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft verdiente die Bank mehr. Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr betrug da sogar 19,7 Prozent. Allerdings haben dazu auch die Kommissionen beigetragen, welche die TKB bei der Ausgabe der eigenen Partizipationsscheine einstrich, wie aus dem Communiqué vom Freitag hervorgeht.

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Weniger neue Kundengelder

Da den höheren Erträgen auch noch ein tieferer Geschäftsaufwand gegenübersteht, stieg der Halbjahresgewinn um 17,5 Prozent auf 58,2 Millionen Franken. Während die TKB den Bestand der ausgegebenen Hypotheken in den ersten sechs Monaten des Jahres um 1,8 Prozent ausweiten konnte, sind ihr im gleichen Zeitraum mit netto 151 Millionen Franken nicht einmal halb so viele neue Kundengelder anvertraut worden wie noch vor einem Jahr.

(sda/me/ama)