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Abbau
ZKB-Filialnetz schrumpft bis 2018 zusammen

ZKB-Filialnetz schrumpft bis 2018 zusammen
ZKB: Der Hauptsitz in Zürich bleibt natürlich weiter bestehen. Keystone

Die ZKB will vermehrt auf elektronische Dienstleistungen setzen. Leidtragende dieser Strategie sind Schalter: Acht Standorte und sechs Agenturen werden schliessen. Es bleiben diesen Orten Bancomaten.

Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) baut Schalterdienstleistungen ab und elektronische Dienstleistungen aus. Innerhalb der nächsten zwei Jahre werden acht Schalterstandorte und sechs Agenturen geschlossen. Betroffene Mitarbeiter erhalten interne Stellenangebote.

Die ZKB reagiere damit auf die Bedürfnisse der Kundschaft, die zunehmend zeit- und ortsunabhängige Dienstleistungen wünsche, teilte die Kantonalbank am Mittwoch mit. Schaltertransaktionen seien in den letzten fünf Jahren um knapp 40 Prozent zurück gegangen. Kunden würden heute rund 90 Prozent des Bargelds an Automaten beziehen.

Nur noch Bancomaten

Filialen mit Beratungsangebot sind von den Schliessungen nicht betroffen. Geschlossen werden bis Ende 2018 die Geschäftsstellen in Bäretswil, Russikon, Grünigen, Zürich-Affoltern, Niederglatt, Glattbrugg, Elgg und Wülflingen. Die Bancomaten bleiben an den Standorten bestehen.

Ausserdem werden in Maur, Pfungen, Rickenbach, Obfelden, Burghalden und Samstagern die Verträge mit den Agenturpartnern beendet. Der genaue Zeitpunkt für die jeweiligen Schliessungen soll den Kunden zeitnah mitgeteilt werden.

Beratung weiter gewünscht

Gleichzeitig will die ZKB das elektronische Angebot erweitern und bestehende Standorte mit einem Beratungsangebot ausbauen. Dabei sollen die Kunden von einer breiten Dienstleistungspalette im E-Banking und neuen Mobile-Banking-Lösungen profitieren, heisst es. Auch verzeichne der Bargeldversand eine steigende Nachfrage und unverändert stark wünschten Kunden Beratung für Bankgeschäfte in der Filiale.

(sda/jfr/gku)

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