Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) bezahlt 5,7 Millionen Euro und schafft sich damit den Streit mit den Kölner Justizbehörden um unversteuerte Vermögen deutscher Kunden vom Hals.

Der Entscheid hat Rechtskraft für alle Bundesländer Deutschlands. Die Einigung umfasst auch die betroffenen Mitarbeitenden der Bank, schreibt die ZKB in einer Mitteilung. Die bereits im Jahr 2009 ergriffene Neuausrichtung des internationalen Private Banking mit einer konsequenten Umsetzung der Weissgeldstrategie der Bank sei eine wichtige Voraussetzung zur einvernehmlichen Einigung mit den deutschen Justizbehörden gewesen, so das Babnkhaus weiter.

US-Verfahren läuft noch

Die deutschen Steuerbehörden haben mit den Ende des Schweizer Bankgeheimnisses Jagd auf Steuersünder gemacht, die ihr Geld vor dem deutschen Fiskus in der Schweiz versteckten. Nordrhein-Westfalen hatte im Zuge dessen diverse CDs mit Insider-Informationen über Steuerhinterzieher gekauft - was dem Fiskus milliardenschwere Mehreinnahmen brachte.

Für die ZKB sind damit aber noch nicht alle Steuerstreitigkeiten beigelegt. Ein Verfahren in den USA läuft noch.

(sda/reuters/chb)