1993 wurde sie gemeinsam von den Schweizer Kantonalbanken gegründet. Die heute 24 Kantonalbanken brachten damals den grössten Teil ihres Fonds- und Vermögensverwaltungsgeschäfts in die Finanzholding Swisscanto ein mit dem Ziel, das Fondsgeschäft und das Asset Management aus einem Kompetenzzentrum heraus zu betreiben.

Nun wird das Joint Venture beendet. Die Swisscanto-Gruppe wird rückwirkend per 1. Juli 2014 von der Zürcher Kantonalbank übernommen. Die anderen Staatsinstitute haben am 10. Dezember 2014 beschlossen, sämtliche Aktien an die ZKB zu verkaufen.

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Vereinfachung der komplizierten Struktur

Die Vereinfachung der Eigentümerstruktur soll dem «bisherigen Gemeinschaftswerk eine neue Perspektive in einem zunehmend wettbewerbsintensiven und herausfordernden Marktumfeld verleihen», schreibt die ZKB. Die Transaktion wird voraussichtlich nach Vorliegen aller Bewilligungen der in- und ausländischen Behörden im ersten Quartal 2015 abgeschlossen werden.

Für die Übernahme von 81,9 Prozent der Aktien bezahlt die Zürcher Kantonalbank den bisherigen Aktionären einen festen Kaufpreis von 360,3 Millionen Franken. Zudem erhalten die Verkäufer in den Jahren 2016 bis 2018 variable Kaufpreisanteile abhängig vom individuellen Beitrag an den künftigen Geschäftserfolg.

(se/gku)