Die Zürcher Kantonalbank plant einen radikalen Umbau im Private Banking. Im grenzüberschreitenden Geschäft wird sie sich gemäss einem Bericht der «Sonntagszeitung» aus einer Vielzahl von Märkten zurückziehen. Vor allem für die Einwohner von kleineren Staaten in Afrika, Lateinamerika und Asien bedeutet dies, dass sie ihr Konto bei der Zürcher Staatsbank schliessen müssen.

Das ist noch nicht alles. Die ZKB führt für neue Kunden auch eine Mindestgrenze ein. Ein ausländischer Klient muss also neuerdings einen namhaften Betrag anlegen, wenn er ein Konto unterhalten will. Bei der CS liegt diese Grenze in den meisten Fällen bei einer Million, bei der ZKB dürfte es ähnlich werden.

(se)

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