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ZKB will Grossbank werden

Während die CS ihr Geschäft mit passiven Anlagen eindampft, will die ZKB genau in diesem Bereich wachsen. (Bild: Keystone)

Die Zürcher Kantonalbank forciert das Geschäft mit Superreichen und ist auch auf beim Private Banking auf dem Vormarsch. Um eine richtige Grossbank zu werden, braucht sie jedoch die Unterstützung des

Veröffentlicht am 13.01.2013

Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) hat ehrgeizige Ziele: Sie will zu einer Grossbank werden. Derzeit baut sie ihre Aktivitäten kräftig aus, wie die «NZZ am Sonntag» meldet.

Während zum Beispiel die Credit Suisse (CS) diese Woche bekanntgegeben hat, dass sie ihr 16 Milliarden Franken schweres Geschäft mit passiven Anlagen verkaufe, forciert die ZKB genau diesen Bereich.

Dazu warb sie der CS schon im Sommer 2010 ein 18-köpfiges Spezialisten-Team ab. Weiter betreut die Bank seit zwei Wochen Schwerreiche, die mindestens 10 Millionen Franken anlegen können, in einer eigenen Organisationseinheit.

Auch im Private Banking ist die ZKB auf dem Vormarsch: Sie hat mehrere ausländische Zielmärkte definiert, die sie aktiv bearbeiten will. Die ZKB beschränke sich auf wenige Schlüsselmärkte, bestätigt ein Sprecher der Bank. «Konkret sind dies die wichtigsten Länder in Europa und ausgewählte Märkte in Lateinamerika und Asien.»

Um die Ziele zu erreichen, hat die ZKB das Kantonsparlament diese Woche um eine Erhöhung des sogenannten Dotationskapitals um zwei Milliarden Franken ersucht. Die Zürcher Kantonalbank ist im Besitz des Kantons Zürich und geniesst eine Staatsgarantie. Das heisst: Bei einem Scheitern haftet der Kanton für sämtliche Verbindlichkeiten.

(aho)

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