Der US-amerikanische Spieleentwickler Electronic Arts (EA) hat im vergangenen Geschäftsjahr trotz tieferem Umsatz mehr verdient. Das Unternehmen steigerte seinen Gewinn um 29 Prozent auf 98 Millionen Dollar.

Der Umsatz sank im Ende März abgeschlossenen Geschäftsjahr hingegen um 7 Prozent auf 3,8 Miliarden Dollar, wie der Herausgeber der «Battlefield»- und «Star Wars»-Spiele mitteilte.

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Im vierten Quartal gingen sowohl Umsatz als auch Gewinn zurück. Die Erlöse sanken auf 1,2 Milliarden Dollar, der Nettogewinn fiel auf 323 Millionen Dollar nach 400 Millionen Dollar vor Jahresfrist. Negativ wirkte sich erneut aus, dass immer mehr Kunden lieber auf Spieleangebote für ihre Handys zurückgreifen anstatt Videospiele zu nutzen.

Für das neue Geschäftsjahr zeigte sich EA optimistisch. Kostenkürzungen, strategische Investitionen und neue Spiele-Ideen würden dem Unternehmen voraussichtlich einen Gewinn je Aktie vor Sonderposten von 1,20 Dollar bescheren, hiess es in der Mitteilung.

Am Montag hatten EA und der US-Unterhaltungskonzern Walt Disney bekannt gegeben, dass Electronic Arts künftig die Computerspiele zu den «Krieg der Sterne»-Filmen entwickelt.

(chb/awp)