Bei der Immobiliengesellschaft Züblin hat in Geschäftsjahr 2013/14 (per 31.03.) einen Rückgang bei den Mieterträgen verzeichnet. Diese sanken um 23 Prozent auf 42 Millionen Franken, was das Unternehmen in einer Mitteilung vom Donnerstag fast ausschliesslich mit dem Verkauf von Anlageliegenschaften erklärt. Im Berichtsjahr seien 19 Anlageliegenschaften verkauft worden, davon vier strategische.

Das Betriebsergebnis EBITDA kam bei 24 Millionen Franken zu liegen; dies entspricht einer Marge von 56 Prozent (-6 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr). Gesamthaft erzielte die Gruppe einen Verlust von 64 Millionen. Der Fehlbetrag wird auf die Abwertungen der Anlageliegenschaften, den Verlust beim Verkauf der nicht strategischen Anlageliegenschaften und den Sondereffekt aus den Swap-Aberkennungen zurückgeführt. Einen Verlust in dieser Grössenordnung hatte Züblin anhand vorläufiger Zahlen bereits im April mitgeteilt. Der Gesamtwert des Portfolios von Züblin belief sich am Stichtag auf 791 Millionen gegenüber einem Wert von 1,07 Millionen im Vorjahr.

Dividende für das Geschäftsjahr fällt weg

Der Verwaltungsrat schlägt vor, keine Dividende für das Geschäftsjahr 2013/2014 auszuschütten, da man sich auf die Finanzierung der Renovationsobjekte und die Reduzierung der Hypotheken konzentrieren wolle.

Das wirtschaftliche Umfeld bleibe unverändert anfällig, heisst es beim Ausblick. Der Verwaltungsrat habe deshalb entschieden, sich einen finanziellen Freiraum zu verschaffen. So wolle Züblin den nach wie vor guten Immobilienmarkt in der Schweiz nutzen und das Schweizer Portfolio verkaufen. Neben dieser Veräusserung liegt der Fokus im laufenden Jahr auf dem Abschluss des Verkaufsprogramms der nicht strategischen Immobilien, der Neuvermietung der Immobilien in Paris und der Reduktion der Betriebskosten.

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Damit konzentriert sich Züblin, wie Anfang April bekannt gegeben, auf die Portfolios Deutschland und Frankreich.

(awp/me/sim)