Die Immobiliengruppe Züblin hat im ersten Halbjahr den Gewinn um 10,3 Prozent auf 3,6 Millionen Franken steigern können. Der operative Gewinn (EBITDA) fiel dagegen von 35 Millionen auf 30 Millionen Franken, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte.

Der Mietertrag im ersten Halbjahr von 40 Millionen Franken war bereits Ende Oktober publiziert worden. Er verminderte sich im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent, was laut Züblin neben dem starken Franken vor allem auf die Immobilienverkäufe des Unternehmens in den vergangenen zwei Geschäftsjahren zurückzuführen ist. Der Marktwert des Immobilienportfolios sank ebenfalls und lag rund 400'000 Franken tiefer bei 1,198 Milliarden Franken.

Geschmälert wurde der Halbjahresgewinn laut Züblin durch sinkende Marktwerte der Anlageliegenschaften, die das Ergebnis um 0,4 Millionen Franken drückten. Der Marktwert der Liegenschaften erhöhte sich einzig in der Schweiz, und zwar um 2,8 Prozent. In Frankreich und Deutschland verminderte er sich um 0,7 Prozent, in den Niederlanden um 3,7 Prozent.

Einer der Schwerpunkte für die Gruppe in nächster Zeit ist das Renovationsprojekt «Jatte 1» in Paris. Die Finanzierung sei sichergestellt, mit dem Bau könne voraussichtlich im ersten Quartal 2012 begonnen werden, hiess es im Communiqué. Bis die Renovation abgeschlossen sei, müsse das Unternehmen allerdings in den nächsten zwei Jahren voraussichtlich einen 10 bis 15 Prozent tieferen Mietertrag in Kauf nehmen müssen.

(rcv/sda)