Die Zürcher Immobiliengesellschaft Züblin hat in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2012/13 (per Ende September) einen Verlust von 22 Millionen Franken geschrieben. Wertkorrekturen und geringere Mieterträge führten zu diesem negativen Ergebnis.

Eine Ursache des Rückgangs bei den Mieteinnahmen um mehr als ein Viertel sind Umbauarbeiten bei Objekten in Paris und Bern, wie Züblin mitteilte. Andererseits wurden sechs Immobilien im Wert von 151 Millionen Franken verkauft. Dies gehöre aber zur vor fünf Jahren aufgegleisten Strategie, sich auf energieeffiziente Immobilien zu konzentrieren, hiess es.

Auf das Ergebnis drückten auch Neubewertungen im Ausland. So wurde beispielsweise der Wert des niederländischen Portfolios um 10 Prozent nach unten korrigiert, in Deutschland betrug der Korrekturbedarf 4 Prozent.

Das operative Ergebnis war mit einem kleinen Gewinn von 1 Millionen Franken dennoch positiv, und die Leerstandquote wurde um 1,8 Prozentpunkte auf 9,5 Prozent gesenkt. Der Konzern besitzt nun noch 54 Liegenschaften mit einem Marktwert von fast 1,1 Milliarden Franken.

Anzeige

Züblin bezeichnet das wirtschaftliche weiterhin als herausfordernd, insbesondere die Lage in den Euro-Peripherieländern. Dies erschwere nach wie vor die Fremdfinanzierung im Immobiliengeschäft.

(vst/muv/sda)