Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) hat 2013 den Gewinn um 7,2 Prozent auf 797  Millionen Franken gesteigert.  Der Bruttogewinn verbesserte sich um 2,5 Prozent auf 877 Millionen Franken. Das «erfreuliche» Jahresresultat gestatte es, eine Gewinnausschüttung an den Kanton und die politischen Gemeinden von insgesamt 369 Millionen Franken vorzunehmen und die Eigenkapitalbasis mit einem Gewinnrückbehalt von 428 Millionen Franken weiter zu stärken, teilt das Finanzinstitut am Freitag mit.

Der Betriebsertrag erreichte wie im Vorjahr einen Wert von 2,1 Milliarden Frnenk. Die Ertragsstruktur sei breit abgestützt. Mit 53 Prozent bleibe das Zinsengeschäft die Hauptertragsquelle. Das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft habe 26 Prozent beigesteuert, das Handelsgeschäft 16 Prozent und der übrige Erfolg 5 Prozent zum Gesamtergebnis.

Kernkapitalquote von 16,2 Prozent

Beim Netto-Neugeld verzeichnete die Bank ein Minus von 0,4 Milliarden CHF nach einem Netto-Neugeld von 8,3 Milliarden CHF im Vorjahr. Mit anrechenbaren Eigenmitteln von 9,4 Milliarden CHF habe die Bank Ende 2013 eine Kernkapitalquote (Tier 1) von 16,2 Prozent erreicht. Die getätigten Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verluste kletterten von 46 auf 210 Millionen Franken.

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Für die Schweizer Wirtschaft prognostiziert die ZKB für 2014 ein leicht anziehendes BIP-Wachstum und eine aufgehellte Konjunktur. Dadurch dürfte nicht nur die Exportwirtschaft an Fahrt gewinnen, sondern auch das Vertrauen der Privatanleger in die Märkte sukzessive zurückkehren. Dies werde den Geschäftsgang des Finanzinstituts im laufenden Jahr begünstigen.
Das Zinsengeschäft, die wichtigste Ertragsquelle der Bank, werde dagegen unter Druck bleiben, umso mehr, als sich eine Zinstrendwende frühestens 2015 abzeichne. Insgesamt rechnet die Zürcher Kantonalbank für das Geschäftsjahr 2014 mit einem ansprechenden Resultat.

(sda/me/sim)