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Blockchain
Zuger Weltcomputer-Projekt Ethereum muss sparen

Vitalik Buterin: Ein Star der Bitcoin-Szene. Youtube

Vitalik Buterin ist ein blutjunges Software-Genie, der digitale Lenin hinter der Blockchain. Normalerweise ist er ein Geldmagnet, jetzt muss er sparen.

Veröffentlicht am 14.01.2016

Erst eineinhalb Jahre ist es her, dass der als Wunderkind geltende Vitalik Buterin die Investoren bat, ihn und sein Projekt Ethereum zu finanzieren. Beim Crowdfunding kamen denn auch 15 Millionen Franken in Bitcoins zusammen, dank denen sich Buterin von Zug aus daran machte, eine Art Weltcomputer zu bauen.

Ethereum ist ein Netz von unzähligen Computern weltweit, die alle den gleichen Programmcode speichern, die gleichen Programme in der gleichen Reihenfolge laufen lassen und sich gegenseitig kontrollieren. Was so entsteht, ist ein vollkommen transparentes, verlässliches, nicht knackbares Computernetzwerk, bei dem alle teilnehmenden Computer auf dem gleichen Stand sind.

Neues Heim

Seit dem vergangenen Sommer ist das Projekt live, und die Welt applaudiert. Schon beginnen Microsoft, IBM und UBS, Ethereum für die eigenen Bedürfnisse zu erforschen. Finanzkontrakte, Internet der Dinge, Notariatsverträge: Alles ist möglich, wenn Ethereum für die Massen fertig entwickelt sein wird.

Doch ein Grossteil der Millionen aus dem Crowdfunding sind inzwischen verbraucht. Nun muss Buterin sparen. Darum redimensioniert Ethereum den Hauptsitz in Zug und zügelt in eine günstigere Liegenschaft.

(mba)

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