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Zukauf ins Auge gefasst: Vekselberg schmiedet Giganten

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Viktor Vekselberg: Besitzt 40 Prozent an Schmolz + Bickenbach.Quelle: Getty Images / Alexander Shcherbak

Der von Viktor Vekselberg kontrollierte Stahlproduzent Schmolz + Bickenbach will einen Rivalen aufkaufen. Der Deal führt den Russen nach Belgien.

Veröffentlicht am 20.11.2017

Der Stahlkonzern Schmolz+Bickenbach hat am Montag ein Angebot für die Übernahme der Vermögenswerte von Asco Industries bestätigt. Ein Abschluss des Deals würde eines der führenden europäischen Unternehmen im Bereich der hochwertigen Speziallangstähle entstehen lassen.

Wie Schmolz+Bickenbach am Montag weiter mitteilte, stünde eine Übernahme im Einklang mit der Strategie von Schmolz+Bickenbach, eine aktive Rolle in der Konsolidierung der Speziallangstahlindustrie in Europa zu spielen.

Handel mit Aktien ausgesetzt

Asco Industries erzielte 2015 mit rund 1500 Beschäftigten einen Umsatz von rund 500 Millionen Euro. Schmolz+Bickenbach erzielte 2016 einen Umsatz von 2,3 Milliarden Euro und beschäftigte rund 8900 Mitarbeitende.

Die Aktien des Stahlkonzerns Schmolz+Bickenbach wurden am Montagnachmittag vom Handel der Schweizer Börse SIX ausgesetzt. Viktor Vekselberg kontrolliert via seiner Renova-Gruppe über 40 Prozent am Stahlproduzenten.

(sda/ise)

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