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Zukauf in Italien bläst Vetropack-Umsatz auf

Vetropack: Sitz in Bülach ZH. Keystone

Die Verpackungsfirma Vetropack steigert den Umsatz erstmals auf über 600 Millionen Franken. Trotzdem sinkt der Gewinn. Das Unternehmen leidet unter der Frankenstärke.

Veröffentlicht am 21.03.2017

Der starke Franken hat die Geschäfte des Flaschen- und Glasverpackungshersteller Vetropack erneut gedrückt. Das Zürcher Unternehmen konnte den Gewinn kaum steigern. Dank des Zukaufs der italienischen Tochter sind der Umsatz und der Absatz dennoch gestiegen.

Die Vetropack-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2016 ihren Umsatz von 557 Millionen im Vorjahr um 8 Prozent auf 601,7 Millionen Franken gesteigert, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst.

Boost aus Italien

Die Zunahme ist auf die Übernahme des italienischen Glaswerks Bormioli Rocco zurückzuführen, die erstmals für ein ganzes Jahr konsolidiert wurde. Auch der Absatz nahm dank der italienischen Tochter um 4,9 Prozent auf 4,9 Milliarden Stück Glasverpackungen zu.

Das operative Ergebnis reduzierte sich hingegen von 50,3 auf 49,3 Millionen Franken. Grund seien Wannenreparaturen in der Schweiz, Österreich sowie in der Ukraine gewesen, schreibt Vetropack. Unter dem Strich verdiente Vetropack 42,6 Millionen Franken – etwa gleich viel wie im Vorjahr (42,1 Millionen Franken).

Frankenstärke belastet

Vetropack kämpft weiterhin mit den Auswirkungen des starken Frankens. So sei die Nachfrage nach Leerglas aus dem Ausland über die letzten drei Jahre gesunken, heisst es.

Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung vom 10. Mai die Ausschüttung einer unveränderten Dividende von 38,50 Franken je Inhaberaktie und 7,7 Franken pro Namenaktie vor.

(sda/ise/me)

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