Sunrise hat im vergangenen Jahr sowohl bei Umsatz wie bei Gewinn deutlich zugelegt. Der Umsatz kletterte um 4,2 Prozent auf 2,07 Milliarden Franken. Das Plus ist vor allem einer Übernahme zu verdanken. Ohne diese wäre Sunrise lediglich um 0,9 Prozent gewachsen.

Der Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) verbesserte sich um 3,9 Prozent auf 631,1 Millionen Franken, wie Sunrise bekannt gab. Das sei der höchste Betriebsgewinn in der Geschichte von Sunrise. Der wichtigste Wachstumstreiber seien die Handyabokunden gewesen. Ende Dezember hätten 1,181 Mio. Menschen einen Handyabonnement von Sunrise besessen. Das seien 6,9 Prozent mehr als im Vorjahr.

Der Umsatz im wichtigsten Geschäft von Sunrise legte um 2,9 Prozent auf 1,3 Milliarden Franken zu. Noch stärker war das Wachstum im Festnetz, das den Umsatz um 8,3 Prozent auf 579,7 Millionen Franken steigern konnte. Beim Internetgeschäft nahm der Umsatz indes lediglich um 1,1 Prozent auf 178,2 Millionen Franken zu. Knapp ein Jahr nach dem Start enthüllt Sunrise erstmals Zahlen zum Fernsehgeschäft. Bis Ende Dezember habe man 38'000 Kunden für das Angebot gewonnen. Zudem hätten über 8000 weitere Kunden das Sunrise TV schon bestellt.

Angesichts des immer härteren Wettbewerbs habe Sunrise im vergangenen Jahr ein beachtliches Ergebnis erzielte, kommentierte der neue Geschäftsführer Libor Voncina gemäss Communiqué. Der 49-jährige Slowene hatte vor knapp zwei Monaten völlig überraschend Oliver Steil ersetzt, der den zweitgrössten Schweizer Telekomanbieter nach Ablauf seines dreijährigen Vertrages verliess.

(muv/tke/sda)