Was die Menschen in Zukunft bewegen wird, liegt klar auf der Hand: Der Wettbewerb um knapper werdende Ressourcen wird zunehmen, den Energiebedarf stetig steigern und den Klimawandel beschleunigen. Diese Herausforderungen bieten aber auch Chancen für Unternehmen, die Lösungen für diese Problemstellungen anbieten. Wer neue Technologien und Produktionsmethoden in den Bereichen Klimaschutz, erneuerbare Energien, sauberes Wasser und neue Materialien bietet, wird für Anleger interessant.


Zwei Punkte gilt es zu beachten

Natürlich hat auch die Finanzbranche diese Trends erkannt. Es existiert eine Vielzahl von Fonds und strukturierten Produkten, mit denen Anleger in zumindest eines dieser Zukunftsthemen investieren können. Dabei gilt es, zwei wichtige Punkte zu beachten. Erstens: Wo Zukunft draufsteht, muss auch Zukunft drin sein. Keinesfalls sollte unter dem Begriff zukunftsorientiertes Investment die Beteiligung an Unternehmen, die lediglich vom steigenden Bedarf an Rohstoffen oder dem zunehmenden Energieverbrauch profitieren, verstanden werden. Investments, die dieses Prädikat verdienen, beteiligen sich vielmehr an Unternehmen, die Lösungen zur Überwindung der Ressourcenknappheit einsetzen. Zweitens: Bei der Investition in Zukunftsbranchen ist ein starrer Investmentansatz nicht zielführend. Schliesslich ist nicht von vornherein absehbar, welche Technologien sich durchsetzen werden. Erfolg und Misserfolg liegen gerade im Bereich der Zukunftstechnologien nun einmal nahe beieinander. Daher werden Investments nur dann dauerhaft erfolgreich sein, wenn sie dynamisch auf den technologischen Fortschritt und die veränderte Nachfrage reagieren können.

Beachtet der Anleger diese beiden Punkte, machen Beteiligungen jedoch sowohl aus ökologischen als auch ökonomischen Überlegungen Sinn. Der Schlüssel zur Schonung der natürlichen Ressourcen liegt nicht alleine im Verzicht, sondern vor allem in der Entwicklung neuer Technologien. Anders lässt sich der Bedarf an Energie und Rohstoffen aufstrebender Nationen wie China und Indien langfristig nicht decken. Unternehmen, die solche Innovationen entwickeln, haben daher attraktive Marktperspektiven und bieten gute Renditechancen. Solche Investments sind somit keine Instrumente zur Gewissensberuhigung, sondern machen das Portfolio fit für die Zukunft.

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Mittlerweile gibt es eine Auswahl von Produkten, die beide Kriterien erfüllen. Die Dr. Höller S-BOX-Indizes zum Beispiel bieten mehrere Vorteile: Sie bilden alle vier grossen globalen Herausforderungen (Klimaschutz, erneuerbare Energien, sauberes Wasser und neue Materialien) ab; ihre Zusammensetzung wird von der Dr.-Höller-Gruppe, einem Experten auf dem Gebiet ethisch-ökologischer Investments, vorgenommen. Anleger können mit Zertifikaten an der Performance dieser Indizes teilnehmen.

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Siegfried Piel, Global Head of Trading & Derivatives, Sal. Oppenheim, Köln.