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Übernahme
Zukunft von Schmolz + Bickenbach wird verhandelt

 

Mit wenigen Anpassungen kann die Gruppe um Viktor Vekselberg an ihrem Angebot für Schmolz + Bickenbach festhalten. Der Verwaltungsrat des Stahlkonzerns hat gewisse Sicherheiten erhalten.

Veröffentlicht am 26.07.2013

Die Übernahmekommission (UEK) hat bei dem von der Beteiligungsgesellschaft Venetos (Renova) abgegebenen Kaufangebot für Schmolz+Bickenbach geringfügige Anpassungen verfügt. Das öffentliche Kaufangebot an die Aktionäre der Schmolz+Bickenbach AG entspreche den gesetzlichen Bestimmungen, unter der Voraussetzung, dass der Angebotsprospekt geändert werde, teilte die UEK am Freitag mit.

Venetos hat den Angebotsprospekt entsprechend geändert und um Angaben zu der am Dienstag geschlossenen Vereinbarung mit dem S+B-Verwaltungsrat ergänzt. Dabei wurden zwei Punkte in dem Kapitel der Angebotsbedingungen geändert. Dabei geht es um die Bedingung, dass eine (potentielle) Generalversammlung von S+B keine Vinkulierungsbestimmungen und/oder keine Stimmrechtsbeschränkungen in die Statuten einführt. Zudem wurden die Anforderungen in Bezug auf eine Genehmigung der Wettbewerbsbehörden präzisiert.

Weiterhin wurden in den Angebotsprospekt die Inhalte des «memorandum of understanding» und der Vertraulichkeitsvereinbarung zwischen S+B-Verwaltungsrat und der Beteiligungsgesellschaft ergänzt. Damit soll geregelt werden, wie die Zukunft des Unternehmens einvernehmlich geklärt und ein geordneter Übergang der Verantwortung sichergestellt werden kann.

(jev/awp)

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