Investor Martin Ebner will mehr Macht bei der grössten Schweizer Apothekenkette. Die Türen dürften für Ebner bei Galenica schon bald offen stehen. Galenica plant, ihre Pharmasparte Vifor als eigenständiges Unternehmen an die Börse zu bringen und dann die bisher geltende Stimmrechtsbeschränkung abzuschaffen, wie Galenica gegenüber der «Handelszeitung» bestätigt.

Ebner hat seine Beteiligung an Galenica in den letzten Monaten von 4 auf über 16 Prozent ausgebaut, hat aktuell aber nur eine Stimmkraft von 5 Prozent. Ebners Paket – er ist der zweitgrösste Aktionär – ist rund 1,3 Milliarden Franken Wert. Der Financier macht kein Geheimnis daraus, dass er sein Engagement insbesondere mit Blick auf ein IPO von Vifor ausgebaut hat.

Galenica hat kürzlich die US-Investmentbank Centerview damit beauftragt, Übernahmeziele für Vifor zu identifizieren. Der Konzern will Vifor vor dem Börsengang vergrössern, um dessen Eigenständigkeit zu erleichtern.

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